CDU Kaltenengers
Gelungene Umgestaltung des Friedhofs
Kaltenengers. Im Zuge der regelmäßigen Begehungen bzw. Besichtigungen wichtiger Objekte innerhalb und außerhalb von Kaltenengers durch Fraktion und Vorstand der CDU stand Mitte Oktober der Friedhof der Gemeinde auf der Tagesordnung. Aktueller Anlass war der Abschluss der seit 2011 in drei jährlichen Bauabschnitten durchgeführten Umgestaltung, von der der Ortsbürgermeister bereits berichtet hat. Bei der positiven Bewertung der praktischen und optischen Verbesserungen zollten die Teilnehmer großes Lob an die Gemeindeverwaltung, besonders für deren weitsichtiges Handeln, das maßgeblichen Anteil am Gelingen des Projektes hatte. Dies betrifft sowohl das geschickte Vorgehen in finanzieller Hinsicht als auch die Tatsache, dass immer wieder darauf geachtet wurde, die Nutzungseinschränkungen während der Baumaßnahmen im unvermeidbaren Rahmen zu halten. Die Gesamtmaßnahmen in den drei Jahren erforderten Investitionen von rund 230.000 Euro. Durch gute Verhandlungen mit dem Land konnte die Gemeindeverwaltung erreichen, dass die gesamte Erweiterung der Urnenwand in die Bezuschussung (120.000 Euro) einbezogen wurde, wodurch der Gemeinde in einem Zeitraum von fünf Jahren eigene Finanzmittel in Höhe von ca. 20.000 Euro jährlich erspart bleiben. Auch die erheblichen Eigenleistungen durch die Gemeindearbeiter (ca. 40.000 Euro) sind mit dafür verantwortlich, dass die voraussichtlichen Kosten für die Gemeinde auf ca. 110.000 Euro begrenzt bleiben. Und dies, trotz eines zwischenzeitlichen Problems mit der zunächst vorgesehenen Baufirma. Erfreulich, dass durch hartnäckiges Verhandeln mit einem anderen Unternehmen letztlich noch mehrere Tausend Euro gegenüber der vorherigen Kostenforderung eingespart werden konnten.
Glück gehabt - aber Glück hat auf Dauer wohl nur der Tüchtige! Neben der Erweiterung der Urnenwand und der baulichen Vorbereitung zur späteren Erweiterung zu dem geplanten Urnengarten fällt insbesondere die Neuanlegung der Friedhofswege einschließlich der Installation von Wegeleuchten ins Auge, des Weiteren die barrierefreie Zugangsmöglichkeit der Friedhofshalle, die schöne Gestaltung des rückwärtigen Friedhofseinganges, die Aufstellung weiterer Bänke und die Anlegung der Gabionenwand als Abschluss zum Schulhof. Auch die Anlegung der neuen Wasserstellen fand bei den Teilnehmern großen Anklang wie die übrigen ergänzenden Anschaffungen wie Gießkannenhalterungen, Schubkarren und die noch zu liefernden Mülleimer, getrennt für Plastik- und sonstige Abfälle. Dass es sich bei den gepflanzten Bäumen um laubfreie Edelhölzer handelt, wird so manchen Friedhofsbesucher freuen, so die Einschätzung der Teilnehmer. Nach der Begehung des Friedhofs wird die CDU-Fraktion einige zusätzliche Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge an die Gemeindeverwaltung herantragen. Es ist davon auszugehen, dass diese Vorschläge im nächsten Frühjahr ebenso beraten werden wie der bereits eingereichte Antrag der CDU-Fraktion auf Gestaltung einer Fläche für die Schaffung einer Gedenkstelle für sog. „Sternenkinder“, d.h. für tot geborene Kinder, die nach dem neuen Personenstandsrecht einen eigenen Namen von den Eltern erhalten haben. Die Besichtigungsteilnehmer zeigten sich überzeugt davon, dass gerade bei den bevorstehenden Gedenk- und Feiertagen auch die auswärtigen Friedhofsbesucher die Maßnahmen zur Fortgestaltung des Friedhofs würdigen werden.
Pressemitteilung des
CDU-Ortsverbandes
Kaltenengers
