Politik | 06.05.2014

Gemeinsam Zeichen setzen

Großdemonstration am 10. Mai in Rüdesheim

(v.l.n.r.): Bürgermeister Georg Hollmann, Hermann Winter, Rolf Papen, Dr. Christoph Thilmann, Stadtbürgermeister Gerd Heim und Erster Beigeordneter Thomas Przybylla. privat

Weißenthurm: „Wir wollen gemeinsam Zeichen gegen den unerträglichen Bahnlärm setzen“ - mit diesen Worten leitete Bürgermeister Georg Hollmann ein Arbeitsgespräch zur Vorbereitung der Mahnwache am „Tag gegen Lärm“, die am 30. April in Weißenthurm stattfand und der Groß-Demonstration gegen Bahnlärm am 10. Mai in Rüdesheim ein.

Bürgermeister Georg Hollmann und Erster Beigeordneter Thomas Przybylla sowie Stadtbürgermeister Gerd Heim trafen sich mit Vertretern der Weißenthurmer Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“, um zwei wichtige Veranstaltungen gemeinsam zu gestalten.

Am 30. April, dem weltweiten „Tag gegen Lärm“, wurde von 12 bis 13 Uhr vor dem Rathaus der Verbandsgemeinde Weißenthurm, so wie in vielen anderen Städten und Ortsgemeinden im Mittelrheintal auch, in einer Mahnwache der zunehmenden Gefahr für Menschen durch Lärm gedacht. Auf Einladung von Bürgermeister Hollmann schlossen sich Bürgermeister, Bürgerinitiativen und Mitbürger aus den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Bad Hönningen, sowie den Städten Andernach und Neuwied dieser Mahnwache an, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen. Eindeutig und klar formulierte Stadtbürgermeister Heim die Position der Stadt Weißenthurm: „Unser wunderschönes Rheintal verlärmt zunehmend, insbesondere durch Verkehrslärm. Dabei stellt Bahnlärm heute mit die größte Bedrohung dar. Diese Thematik geht jeden an, den unsere Stadt mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern am Herzen liegt.“

Gleichermaßen intensiv wurde die Großdemonstration am 10. Mai in Rüdesheim besprochen. „Auch bei dieser äußerst bedeutenden Demonstration in Rüdesheim gilt es, ein deutliches Zeichen zu setzen“, so Bürgermeister Georg Hollmann. Erfreut zeigte er sich daher auch, dass in der Vorbereitung der Demonstration die Verbandsgemeinde und die Bürgerinitiative gemeinsam die Initiatoren bei allen Vorbereitungsbesprechungen nachhaltig unterstützt haben. „Es ist für mich darüber hinaus zusammen mit Stadtbürgermeister Gerd Heim ein selbstverständliches Anliegen, dass wir unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zusammen mit den Mitstreitern unserer Bürgerinitiative am 10. Mai nach Rüdesheim begleiten“, so Georg Hollmann weiter.

Rolf Papen, Vorsitzender der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ führte weiter aus, dass die Weißenthurmer im Kampf gegen den Bahnlärm in engem Schulterschluss mit anderen Kommunen und Bürgerinitiativen stets großes Engagement zeigen. So stellten sie bei den Dienstag-Demonstrationen in Neuwied immer eine der stärksten Gruppen und bei der Hockenheim-Petition gegen Bahnlärm führe Weißenthurm deutschlandweit mit weitem Abstand die Liste der Unterzeichner an. „Was hier unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger geleistet haben ist einfach großartig“, so Rolf Papen und weiter: „Das Mittelrheintal darf nicht zu einem Güterzug-Frachtkanal verkommen. Wir Weißenthurmer legen die Hände nicht in den Schoß. Wir treten mit aller Entschiedenheit den Planungen der Bahn entgegen.“ Die Bürgermeister und Vertreter der Bürgerinitiative waren sich daher auch einig: „Wir wollten alle gemeinsam mit unserer Mahnwache gegen Lärm am 30. April und mit einer starken Weißenthurmer Beteiligung an der Demonstration gegen Bahnlärm am 10. Mai in Rüdesheim erneut deutliche Zeichen setzen für ein leiseres und lebenswertes Rheintal und damit auch für eine weiterhin positive Entwicklung unserer Stadt und Verbandsgemeinde Weißenthurm.“

Pressemitteilung

der Bürgerinitiative

„WIR gegen Bahnlärm in der

Verbandsgemeinde Weißenthurm e.V.“ und der Verbandsgemeinde Weißenthurm

(v.l.n.r.): Bürgermeister Georg Hollmann, Hermann Winter, Rolf Papen, Dr. Christoph Thilmann, Stadtbürgermeister Gerd Heim und Erster Beigeordneter Thomas Przybylla. Foto: privat

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