Kindertagesstätte Platz Chateau Renault und Schillerstraße Mülheim-Kärlich
Gemeinsamer Kennenlerntag der künftigen Schulanfänger
Mülheim-Kärlich. Großes steht für die kleinen I-Dötzchen aus Mülheim-Kärlich mit der Einschulung nach den Sommerferien an. Neue Klassenkameraden, Lehrer, Stundenplan, Unterricht und Zeugnisse. Viele sind schon aufgeregt, neugierig und freuen sich darauf. Anderen ist etwas mulmig vor so vielem Neuen zumute. Doch dagegen haben die verantwortlichen Erzieherinnen ein einfaches Rezept. „Viele Hemmschwellen lassen sich einfach damit abbauen, wenn man weiß, mit wem man auf die neue Schule geht“, so Christina Lorsbach. Sie ist Erzieherin in der Kindertagesstätte Chateau Renault und Mitinitiatorin des Treffens der Vorschulkinder aus den beiden kommunalen Kindertagesstätten Mülheim, Chateau Renault und Schillerstraße.
In der Kindertagesstätte Mülheim, am Platz Chateau Renault erwarteten 26 I-Dötzchen die zehn Gefährten aus der Schillerstraße. Anfangs noch etwas zögerlich und zurückhaltend betraten die „Wackelzähne“ aus der Schillerstraße die „Maulwurfgruppe“ in Mülheim. Beim gemeinsamen Frühstück begann das Eis, langsam zu brechen. Überrascht stellten einige fest, dass sie sich schon durch andere Gelegenheiten kannten. So kannten sich Julian aus Mülheim und Levi aus der Schillerstraße vom Fußballtraining. Auch Leonie aus der Maulwurfgruppe und Matteo von den Wackelzähnen waren sich nicht unbekannt. Beide spielen Ukulele in der gleichen Musikschule. So waren Themen schnell gefunden. Auch andere Kinder entdeckten erste Gemeinsamkeiten und tauschten sich rege darüber aus. So wie Summer und Felicia. Beide blond und in Rosa gekleidet. Sie fanden sich auf Anhieb sympathisch. In der benachbarten Rheinlandhalle kannte der Bewegungsdrang der „36“ dann keine Grenzen mehr. Alle gaben alles bei Kennenlern- und Wettkampfspielen. An Ende wurde aus zwei Gruppen eine große Gemeinschaft. Die 36 I-dötzchen wissen nun: ganz gleich, welche Grundschule es nun sein sollte, ob Mülheim, Kärlich oder Urmitz, sie werden auf Schulkameraden treffen, die sie schon kennen. Der etwas übergroße Respekt vor der großen unbekannten Schule ist damit zweifellos kleiner geworden. Es war die erste Veranstaltung dieser Art. Für die Erzieherinnen steht allerdings bereits jetzt fest, diese Begegnungen zukünftig, zu einem festen Bestandteil in der Vorschul-Erziehung werden zu lassen. Im nächsten Jahr kommen dann vermutlich auch die angehenden Schulkinder der Kita Urmitz/Bhf dazu. Die Einrichtung musste diesmal wegen krankheitsbedingter Ausfälle bei den Erzieherinnen leider absagen.
