Allgemeine Berichte | 21.07.2014

EVM spendet 3000 Euro in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

Gutes in der Region bewirken

Bei der Aktion Ehrensache 2014 wird Geld an Kolpingfamilie und zwei Fördervereine ausgeschüttet

Über Bürgermeister Georg Hollmann (r.) und Berthold Nick von der EVM (l.) erhielten die Vorsitzenden von Kolpingfamilie und zwei Fördervereine je 1000 Euro. HEP

VG Weißenthurm. „Die EVM schüttet Geld aus, das ich weitergeben darf“, freute sich der Weißenthurmer VG-Bürgermeister Georg Hollmann bei der Übergabe von 3000 Euro an die Kolpingfamilie „St. Georg“ in Urmitz sowie die Fördervereine Seniorenzentrum St. Peter in Mülheim-Kärlich und Kindertagesstätte „Die Dreckspatzen“ in St. Sebastian. Im Rathaus der Verbandsgemeinde Weißenthurm erläuterte Hollmann, dass er die Institutionen bzw. Vereine in Abstimmung mit den Ortsbürgermeistern aussucht. „Wir schauen stets, wer im vergangenen Jahr etwas bekommen hat, damit Vereine aus allen sieben Ortsgemeinden bedacht werden, denn die können das Geld gut gebrauchen für wichtige Aufgaben. Ich bin der EVM dankbar für die Aktion, weil sie Verbundenheit zur Region zeigt und dadurch viel Gutes bewirkt werden kann“, unterstrich der Bürgermeister.

Schon seit Jahren stellt die Energieversorgung Mittelrhein GmbH den Vereinen und Institutionen in ihrem Versorgungsgebiet im Rahmen ihrer Aktion „Ehrensache“ Geld für soziale, gemeinnützige und kulturelle Einrichtungen zur Verfügung. Durch den Zusammenschluss mit der KEVAG hat sich der Versorgungsbereich so vergrößert, dass jetzt in 48 Verbandsgemeinden eine Summe von 93.000 Euro gespendet wird.  Ausgehend von einem Sockelbetrag in Höhe von 1500 Euro wird der Spendenbetrag - abhängig von der Einwohnerzahl bzw. den EVM-Kunden - ermittelt. So werden die Ehrenamtlichen in den von der EVM versorgten Städten und Gemeinden gefördert.

„Da es in der Verbandsgemeinde Weißenthurm viele EVM-Kunden gibt, fließen hier 3000 Euro“, erläuterte Berthold Nick von der EVM und weiter: „Das Geld ist für kulturelle Zwecke, wir geben aber nicht vor, an welche Institutionen es fließt, diese Entscheidungen liegt bei den Bürgermeistern, denn sie wissen am besten, wo das Geld hingehört. In der VG Weißenthurm wurden die  Spendenempfänger hervorragend ausgewählt“, lobte Nick.

Die Vertreter der Vereine und Institutionen erklärten dann, wofür sie die 1000 Euro verwenden möchten. Petra Theisen, Vorsitzende des Fördervereins der Kita „Die Dreckspatzen“, sie wurde begleitete von ihrer Stellvertreterin Tanja Scheurer, versicherte: „Wir haben uns sehr gefreut, für den Förderverein ist das eine Menge Geld, das in die Gestaltung des Kita-Außenbereichs fließt. Die Anschaffung eines großen Spielgeräts ist näher gerückt.“

Vom Förderverein Seniorenzentrum St. Peter waren Kassenwartin Ursula Seidel und Vorsitzender Oswald Senner zur offiziellen Spendenübergabe gekommen. Senner blickte auf die Gründung des Fördervereins zurück, der schon bestand, als es das Mülheim-Kärlicher Seniorenzentrum noch nicht gab. Heute hat der Verein 80 Mitglieder, von denen 60 ehrenamtlich tätig sind. 

„Jeden Tag gibt es Aktionen wie Spiele, Basteln, Vorträge, Konzerte und  Stammtisch. Wir machen aber auch Ausflüge, was einen hohen logistischen Aufwand bedeutet, denn die Betreuung ist eins zu eins. Und für die Finanzierung der Ausflüge können wir die Spende gut gebrauchen, aber auch für Gegenstände wie zum Beispiel eine Sitzbank, für die es kein Geld gibt.“

Die Kolpingfamilie Urmitz will das Geld für Veranstaltungen in den einzelnen Gruppen verwenden erläuterte Vorsitzender Heinz-Wolfgang Heil: „Vor allem für die zwei neuen Gruppen junge Familie und junge Senioren können wir das Geld gut gebrauchen“, meinte Heil.

Dem Dank der Vorsitzenden schloss sich auch Bürgermeister Hollmann an: „Es ist erfreulich, dass die EVM seit Jahren das für Weihnachtsgeschenke eingesparte Geld für diese gute Sache zur Verfügung stellt und wir hoffen, dass dies auch so bleibt.“

Über Bürgermeister Georg Hollmann (r.) und Berthold Nick von der EVM (l.) erhielten die Vorsitzenden von Kolpingfamilie und zwei Fördervereine je 1000 Euro. Foto: HEP

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