Lokalsport | 06.10.2014

Fußball Regionalliga Südwest – Saison 2014/15

Kraftlos und Mutlos - die TuS im Jahr 2014

TuS Koblenz verliert Anel Dzaka durch Verletzung und dann das Spiel – 0:3 Niederlage in Kassel

Ein Bild mit Seltenheitswert. Die TuS in der Vorwärtsbewegung. Rund 70 Minuten war davon in Kassel kaum etwas zu sehen.TH

Kassel. Kraftlos, mutlos und am Ende auch kampflos, so lässt sich die Vorstellung der TuS bei ihrem Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel zusammenfassen. Hätte nicht Fabrice Vollborn noch in einigen Situationen glänzend reagiert, dann wäre die Niederlage sogar noch höher ausgefallen. So aber endete die Partie nach 90 Minuten „nur“ mit einem 0:3. Dabei hatte es eigentlich gut begonnen. Die Schängel versuchten in der Anfangsphase, die Partie in den Griff zu bekommen, störten früh und stellten so die Gastgeber vor einige Probleme. Allerdings nur in den ersten 20 Minuten. In diese Phase gab es dann auch die größte Gelegenheit der Schängel, als Fabin Ernst bei einem Schuss nur das Außennetz streifte. Dann musste Mannschaftskapitän Anel Dzaka mit Muskelproblemen das Spielfeld verlassen. Von diesem Zeitpunkt an drehte sich das Spiel. Kassel wurde von Minute zu Minute immer dominanter. Die Belohnung folgte fünf Minuten vor der Pause. Yeon Woong Jung passte wunderbar in die Schnittstelle der TuS-Abwehr, den Schuss von Benjamin Girth parierte Koblenz-Schlussmann Fabrice Vollborn noch. Allerdings schaffte es die Abwehr der TuS nicht, den Ball richtig zu klären. So schnappte sich Tobias Becker den Ball, zog trocken ab und markierte den Führungstreffer.

Spiel der Gastgeber

Nach der Pause spielten nur noch die Gastgeber. Bereits kurz nach dem Wechsel rettete Vollborn bei einem Querschläger von Marcus Fritsch (48.) und einem Schuss von Lemke (49.) die Blau-Schwarzen vor einem höheren Rückstand. Doch eine Viertelstunde später war auch er machtlos. Tim Philipp Brandner hatte sich auf der rechten Seite erst gegen Ernst und gegen Fritsch durchgesetzt, passte das Spielgerät zum eingewechselten Tobias Damm, der locker zum 2:0 einschieben konnte. Damit war der letzte Widerstand der Schängel gebrochen und die Nordhessen schaukelten die Partie locker über die Zeit. Den Schlusspunkt setzte dann Benjamin Girth. Damm hatte sich den Ball, nach einem Ballverlust von Daniel Reith geschnappt und mustergültig für Girth aufgelegt. Dieser hatte keine Probleme und traf zum 3:0-Endstand. „Das, was wir heute geboten haben, war nicht regionalligatauglich“, brachte es TuS-Teamchef Evangelos Nessos nach der Partie auf den Punkt. „Wir sind wieder einmal nach dem ersten Gegentor zusammengebrochen“.

Bittere Bilanz

Ein Sieg, drei Unentschieden, lautet die bittere Bilanz der TuS nach zwölf Spieltagen. Nur ein einziges Mal in der Vereinsgeschichte stand eine Mannschaft der Blau-Schwarzen am zwölften Spieltag schlechter dar. Dies war in der Spielzeit 1980/81. Damals gab es an jenem zwölften Spieltag ein 0:0 in einem Heimspiel gegen den FK Pirmasens. Und der FK Pirmasens ist auch der kommende Gegner in dieser Spielzeit. Damals gehörten die Kicker aus der Schuhstadt zu den Top Teams in der drittklassigen Oberliga. Aktuell aber kämpfen die Pirmasenser selbst gegen den Abstieg und rangieren in der Tabelle vier Ränge oberhalb der TuS auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Allerdings bereits mit sechs Pluspunkten mehr auf dem Konto. Schon allein aus diesem Grund ist ein Dreier am kommenden Sonntag (14 Uhr) Pflicht, um nicht schon zur Winterpause das Saisonziel Klassenerhalt vollständig aus den Augen zu verlieren.

Hessen Kassel: Rauhut, Becker, Schmeer (67. Merle), Evljuskin, Lenke (51. Damm), Bektasi (79.Schulze), Perrey, Brandner, Giese, Girth, Jung.

TuS Koblenz: Vollborn, Fritsch, Hadzic, Dzaka (20. Szenes), Steuke (51. Stahl), Reith, Marx, Boskovic, Duchscherer (79. Matuwila), Ernst, Benamar.

Ein Bild mit Seltenheitswert. Die TuS in der Vorwärtsbewegung. Rund 70 Minuten war davon in Kassel kaum etwas zu sehen.Foto: TH

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