Autorennfahrer aus Mülheim-Kärlich hat in dieser Saison ein volles Programm
Lucas Luhr startet in Daytona Beach
Mülheim-Kärlich. Der 36-jährige Autorennfahrer und Langstreckenspezialist Lucas Luhr aus Mülheim-Kärlich startet für das Team RLL (Rahal, Lettermann und Lanigan Racing) beim Langstreckenklassiker „24 Stunden von Daytona Beach“ im amerikanischen Bundesstaat Florida. Vom 24. bis 25. Januar geht es auf dem vier Kilometer langen Oval mit den überhöhten Steilkurven und dem sehr anspruchsvollen Infield um den Sieg in einem der bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt. Neuzugang Luhr und seine Teamkollegen Dirk Werner, Bill Auberlen und John Edwards pilotieren einen der beiden BMW Z4 GTE des Teams RLL in der United Sportscar Championchip.
Das BMW-GT-Werksprogramm bleibt nahezu unverändert in dieser Saison. Das heißt, dass der Mülheim-Kärlicher auch das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten wird. Diese beiden Einsätze werden vom belgischen Team Marc VDS geleitet. In diesem Team kämpfte Luhr im vergangenen Jahr auf der Berg- und Talbahn von Spa Francorchamps beim 24-Stunden-Klassiker um den Gesamtsieg, wurde aber mit gerade mal sieben Sekunden Rückstand Gesamtzweiter. In diesem Jahr wird der BMW Z4 GTE auch außerhalb von Nordamerika eingesetzt. Luhr gewann den Klassiker auf dem Nürburgring schon zweimal - in den Jahren 2006 und 2011, jeweils auf Porsche.
„Ich bin glücklich, dass ich bei einem so professionellen Team die komplette Saison in der USC fahren kann. Auch die beiden 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und im belgischen Spa Francorchamps sind wieder eine echte Herausforderung. Im vergangenen Jahr fuhr ich für das Team Pickett Racing auf einem LMP2-Sportprototypen. Wir belegten den fünften Gesamtrang. Es war ein Rennen gegen die Prototypen, von denen einer schließlich am Ende als Sieger hervorging.“
Jetzt fährt Luhr auf einem BMW T4 GTE in der GT-Kategorie und hofft, dass er in dieser Klasse ganz vorn landen kann. „Die Konkurrenz ist jedoch sehr groß und die Teilnehmerzahl riesig. Der rege Verkehr auf der schwierigen Strecke von Daytona mit den verschiedenen Kategorien bedarf in den ersten Stunden des Rennens äußerste Konzentration. Gerade in den überhöhten Kurven geht es mit weit über 300 Kilometern pro Stunde dicht an der Mauer lang. Du musst bei einem solchen jede Sekunde auf der Hut sein“, so Luhr.
