Allgemeine Berichte | 19.04.2014

Standpunkte-Fotoausstellung im Rathaus der Verbandsgemeinde Weißenthurm

„Manchmal koche ich vor Wut“

Bürgermeister Georg Hollmann begrüßte die Besucher zur Ausstellung.  privat

Weißenthurm. Im Rathaus der Verbandsgemeinde Weißenthurm wurde die Fotoausstellung „Manchmal koche ich vor Wut“ präsentiert. In dieser Standpunkte-Fotoausstellung zum Thema „Gewalt an Mädchen und Frauen“ waren ausschließlich schwarz-weiße Darstellungen zu sehen. Die gezeigten Werke wurden von der Fotografin Birgit Fabich zusammengestellt, die im westfälischen Füchtorf (zwischen Münster und Osnabrück) lebt. Wichtig für sie war, dass es sich nicht „nur“ um die Ausstellung einer Serie von Schwarz-Weiß-Fotos handelte, sondern dass auch Informationsmaterial zur Problematik „Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ bzw. „Gewalt gegen Frauen“ für die interessierten Besucher auslag. Die Besucher sollten wissen, wo es Hilfsangebote für betroffene Frauen gibt. Die Fotos der Künstlerin, die bereits vor drei Jahren schon einmal Werke in Weißenthurm ausgestellt hat, wecken Emotionen und führen zum Nachdenken. Auffällig sind die Darstellungen von gestickten Sprüchen auf Kissen. Das Frauenhaus in Warendorf/Westfalen beauftragte Birgit Fabich, diese Fotos anzufertigen. Die zu lesenden Sprüche haben zwar alle einen Bezug zum Thema „Essen“, verdeutlichen aber zugleich auch die persönliche Situation der Frauenhaus-Bewohnerinnen. Sie lauten zum Beispiel „Lebst du schon - oder schlägt er noch?“, „Wer sich nicht wehrt, landet am Herd“ oder auch „Mahlzeit Lars, das wars“. Mit den Fotos wurde ein Kochbuch bereichert, dessen Verkaufserlös so beachtlich war, dass damit eine Sozialarbeiterstelle mitfinanziert wurde.

Bürgermeister Georg Hollmann begrüßte die Besucher zur Ausstellung.  privat

Bürgermeister Georg Hollmann begrüßte die Besucher zur Ausstellung. Foto: privat

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