Oldtimertreffen Mülheim-Kärlich: Autos, Motorräder und Traktoren vor der Rheinlandhalle
Ohne Klima, aber mit Charakter
Mülheim-Kärlich. Im Jahre 2012 fand das Treffen im Rahmen des Hoffestes im Stadtteil Kärlich statt. Im Jahr 2013 beteiligte man sich am Stadtfest in Urmitz-Bahnhof. Und dieses Jahr war das wiederum vom Mülheim-Kärlicher Automobilclub organisierte dritte Oldtimertreffen eine eigenständige Veranstaltung. Das Organisationsteam hatte an alles gedacht, sogar an ideales Wetter: Nicht zu warm (welcher Oldtimer hat schon eine Klima-Anlage?) und nicht zu kalt (damit auch die Cabrios „Oben ohne“ fahren konnten). Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn am Sonntagmorgen war der eigens für das Oldtimertreffen gesperrte Parkplatz bereits mit kostbaren Raritäten auf vier Rädern gefüllt. Angefangen vom kleinen Fiat 500 bis zum seltenen Ferrari aus den 70´er Jahren gab es viel zu sehen. Der 1. Vereinsvorsitzende Rolf Schmitz und der 2. Vorsitzende Horst Dähler waren mit der Resonanz zufrieden. Waren beim letzten Oldtimertreffen in Urmitz-Bahnhof insgesamt 18 Fahrzeuge beteiligt, so wurde diese Zahl eindrucksvoll gesteigert.
Zu den Teilnehmern gehörte auch Stadtbürgermeister a.D. Rudolf Oehlig mit seiner Frau Rita. Sein goldener VW-Scirocco besitzt zwischenzeitlich ein sogenanntes „H-Kennzeichen“, welches Fahrzeuge mit einem Alter von über 30 Jahren führen dürfen, sofern sie noch weitgehend im Originalzustand sind. Keine Probleme mit dieser Altersgrenze hatte Franz Dreher, der ebenfalls mit seiner Frau und einem liebevoll restaurierten VW-Käfer erschienen war.
Der Mülheim-Kärlicher Michael Lambert war ebenfalls mit einem historischen Käfer erschienen, der nach wie vor alltagstauglich ist. Horst Dähler und seine Ehefrau Angelika präsentierten nicht nur einen wunderschönen blauen Opel Rekord, sondern passend zum Auto auch die historische Kleidung. Gleiches galt für ein Ehepaar, das mit einer uralten „Ente“ (Citroen 2CV) und Baskenmützen vorfuhr. Zur Veranstaltung gehörte auch eine Ausfahrt, die die in 10er-Gruppen startenden Oldtimer in die Eifel führte. Am frühen Nachmittag erschienen die Teilnehmer nach rund 100 Kilometer Fahrstrecke wieder am Veranstaltungsort, wo die Fahrzeuge bis zum frühen Abend wieder zahlreiche begeisterte Zuschauer hatten.
Dieser liebevoll restaurierte VW-Käfer mit Faltdach war eine der Hauptattraktionen.
