Weißenthurmer Geschäftsleute spenden für Orgel-Restaurierung
Patenschaft für sieben Pfeifen
Weißenthurm. Da staunte Pia Zeyen, die Vorsitzende des Orgelfördervereins Heilige Dreifaltigkeit Weißenthurm, nicht schlecht, als die Gemeinschaft Weißenthurmer Gewerbetreibender, GWG, ihr mitteilte, dass man sieben Pfeifenpatenschaften übernehmen wolle. Aus jeder Preisklasse eine. Das ergibt einen Spendenbetrag von 2325 Euro. Franz Josef Genn vom Vorstand der GWG betonte bei der Scheckübergabe, dass es dem Verein ein wichtiges Anliegen sei, ein Stück Weißenthurm zu erhalten. Gerade für so eine relativ junge Stadt wie Weißenthurm, sei die 100 Jahre alte Orgel ein wichtiges und erhaltenswertes Kulturgut. Vielleicht könne dieses Engagement auch anderen Weißenthurmer Bürgern, Gewerbetreibenden und Vereinen als Ansporn dienen. Im Gegenzug wurde die Übernahme der Pfeifenpatenschaften durch eine Urkunde bestätigt. Auf dieser sind die Pfeifen vermerkt, für die die GWG die Patenschaft übernommen hat. In diesem Falle sind dies sieben verschiedene Pfeifen mit dem Ton „G“ aus sieben verschiedenen Registern des ersten Manuals.
Erster Meilenstein erreicht
Der Orgelförderverein wurde im Herbst 2013 mit dem ambitionierten Ziel gegründet, die wertvolle Klais-Orgel in der Weißenthurmer Pfarrkirche zu restaurieren und wieder spielbar zu machen. Nach bisherigen Schätzungen kann das bis zu 300.000 Euro kosten. Da die Pfarrgemeinde dies nicht alleine stemmen kann, ist man auf Spenden angewiesen. Insbesondere durch die Spende der GWG hat man auch gleich einen weiteren Meilenstein erreicht: Die Marke von 30.000 Euro wurde jetzt geknackt. Für einen Verein, den es noch nicht lange gibt, ist dies eine bemerkenswerte Leistung. Zustande gekommen ist der Betrag hauptsächlich aus zahlreichen kleinen Spenden sowie den vielfältigen Aktionen. Dabei wären besonders das Oktoberfest sowie der Abend mit den A-capella-Comedians, den Rhönis, zu nennen. Weitere Informationen rund um die Orgel und die Spendenaktion erhalten Interessierte unter www.orgelfoerderverein-weissenthurm.de sowie am Schriftenstand in der Kirche - oder direkt bei einem der Vorstandsmitglieder.
