Bürgerinitiative „WIR in der Verbandsgemeinde Weißenthurm e.V.“
Rasches Handeln ist gefordert
Dr. Michael Fuchs sprach mit vom Bahnlärm betroffenen und sagte Unterstützung nach Kräften zu
Weißenthurm. Dr. Michael Fuchs (CDU), Mitglied des Bundestags und stellvertretender Fraktionsvorsitzender für den Bereich Wirtschaft, Mittelstand, Tourismus und Petitionen, hatte nicht nur ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte von Bahnanwohnern aus dem nördlichen Bereich seines Wahlkreises, er versprach auch weiterhin Engagement in Sachen Bahnlärmreduzierung und Unterstützung der geplagten Bahnanwohner und deren Bürgerinitiativen.
Dem Engagement von Bürgermeister Georg Hollmann war es vorrangig zu verdanken, dass ein Gespräch zwischen Fuchs, dem Stadtbürgermeister von Weißenthurm, Gerd Heim sowie Rolf Papen, Dr. Christoph Tilmann und Hermann Winter von der Bürgerinitiative „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ zustande kam. Aufmerksam folgte Fuchs den Ausführungen von Bürgermeister Hollmann zur unerträglichen Bahnlärmsituation in der Verbandsgemeinde Weißenthurm, insbesondere in der Stadt Weißenthurm sowie dem Mülheim-Kärlicher Stadtteil Urmitz/Bahnhof. „Wir müssen den betroffenen Menschen rasch helfen, die Situation ist inzwischen für die Bahnanwohner nicht mehr erträglich und hinnehmbar“, so Bürgermeister Hollmann. Sichtlich betroffen reagierte Fuchs auf die Beschreibung von Hermann Winter zu seiner Lebenssituation als Bahnanwohner. „Seit über 70 Jahren lebe ich an der Bahn. Natürlich waren die Beeinträchtigungen durch die Bahn immer gegeben.
Aber wir hatten uns daran gewöhnt. Das, was aber in den letzten Jahren über uns hereingebrochen ist, kann kein Mensch auf Dauer aushalten. Immer schwerere Züge fahren alle sechs Minuten mit über 100 Kilometern pro Stunde und oft über 100 Dezibel durch unsere Stadt. Da ist ein menschenwürdiges Leben an der Bahn nicht mehr möglich. Wenn man, wie meine Frau und ich, vier- bis fünfmal jede Nacht durch vorbeifahrende schwere Güterzüge aus dem Schlaf gerissen wird, weil Lärm und Erschütterungen wie bei einem Erdbeben auftreten, ist man am Ende seiner Kraft. Wenn ich daran denke, dass es bald noch schlimmer wird und doppelt so lange Güterzüge, Tag und Nacht, an Sonn- und Feiertagen, dann im Dreiminutentakt durch Weißenthurm fahren, weiß ich mir keinen Rat mehr.“ Vor dem Hintergrund dieser Situationsbeschreibung versprach Dr. Fuchs, der sich über die Bahnlärmsituation und mögliche Abhilfen gut informiert zeigte, Unterstützung nach Kräften zu. „Unser Mittelrheintal ist eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft, die zu erhalten Pflicht eines jeden politisch Verantwortlichen nicht nur in Rheinland-Pfalz und Hessen ist. Ich werde mich in Berlin nach Kräften für eine Lösung der unhaltbaren Bahnlärmproblematik im Mittelrheintal, aber auch darüber hinaus, einsetzen“, so Dr. Michael Fuchs.
Pressemitteilung der
Bürgerinitiative gegen Bahnlärm
„WIR in der Verbandsgemeinde Weißenthurm e.V.“
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