Rheinland-Pfalz Leichtathletik-Hallenmeisterschaft
Sieben Goldmedaillen für Kirstges-Brüder
Urmitz/Ludwigshafen. Siebenmal Gold und somit entsprechen viele Rheinland-Pfalz Meistertitel: So lautete die erfolgreiche Bilanz kürzlich in Ludwigshafen für die zwei Urmitzer Leichtathleten Pascal und Marcel Kirstges, die nun beide für die LG Rhein Wied starten. Fünf Starts und fünf Titel konnte der sechzehnjährige Pascal verbuchen. In den Einzeldisziplinen war Pascal, inzwischen Bundeskader Athlet /U20 Weitsprung, über die 60 Meter (7,09s), im Weitsprung (6,64m) und über 200 Meter (22,44s) in der U18 nicht zu schlagen. Die Qualifikation für die deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen sowohl im Weitsprung als auch über die kurze Sprintstrecke hatte er bereits in vorherigen Wettkämpfen erzielt und diese wurde nun auch noch über die 200 Meter erreicht. 22,44s sind sowohl persönliche Bestzeit als auch aktuell Platz fünf in der deutschen Bestenliste U18.
Gleich zweimal trat Pascal in der 4 X 200 Meter Staffel an: Erstmals startete er in der Männerklasse und erlief zusammen mit seinem 22 Jahre alten Bruder Marcel Kirstges sowie Daniel Roos und Kai Kazmirek in 1:28,04 Minuten den Sieg. Dies bedeutet gleichzeitig für die vier Athleten der LG Rhein Wied die Qualifikation für die Hallen-DM am 22./23. Februar in Leipzig und Platz sieben in der aktuellen deutschen Bestenliste. Und schließlich holte Pascal seinen fünften Titel zusammen mit den Vereinskollegen Marvin Karstens, Jonas Neffgen und Marcel Rasbach in der U18.
Mit 1:36,05 Minuten fehlten nur 0,05 Sekunden an der DM Norm. Sein Bruder Marcel erzielte zusätzlich zum Staffelsieg in der Männer Klasse den Rheinland Pfalz Meister im Weitsprung.
Die DM-Qualifikation im Weitsprung erreichte Marcel bereits im Januar bei den saarländischen Meisterschaften in Saarbrücken, an dessen Olympiastützpunkt er inzwischen auch seit einigen Monaten trainiert und wohnt. Etwas unglücklich verliefen in Ludwigshafen für Marcel die 60 Meter: 6,97Sekunden im Vorlauf bedeuteten zwar die schnellste Zeit des Tages, ein Fehlstart im Endlauf bedeuteten dann aber für ihn das Aus für den Titel, diesen holte sich der amtierende U23 Zehnkampf Europameister Kai Kazmirek mit 7,08 s.
