Harald Thönnes siegt auf dem Nürburgring
Tolles Rennen in der VLN
Nürburgring. Die VLN-Langstreckenmeisterschaft Langstreckenmeisterschaft startete in die zweite Saisonhälfte mit dem sechsten Rennen, dass vom Rheydter Club für Motorsport ausgerichtet wurde. Auf , der mit über 70 Links- und Rechtskurven bestückten Kombination von Nürburgring Nordschleife und der Kurzanbindung Grand Prix Kurs ging es für die 168 Tourenwagen und GT3 Rennfahrzeuge um die wichtigen Punkte im Championat und um den Gesamtsieg.
Vier Stunden auf der Langstrecke
Vier Stunden dauern die Rennen in der VLN-Langstreckenserie Langstreckenserie, Ausnahme ist das Sechsstundenrennen am 23. August. Mit einem der erfolgreichsten Teilnehmern in der VLN Geschichte, dem Mülheim-Kärlicher Harald Thönnes, war in der Klasse SP4T ein ganz schneller Mann mit von der Partie. Sage und schreibe 58 Klassensiege und zwei Wertungsgruppensiege in der bekanntesten Breitensportserie der Welt sind u.a. seine Pokalausbeute. Auf einem bärenstarken und neu aufgebauten Audi TTS nahmen Thönnes und seine beiden Fahrerkollegen Bernd Hömberg aus Plettenberg und Bernhard Henzel die Herausforderung Nordschleife an. „Leider sind wir in diesem Jahr schon dreimal verunfallt und mussten ein Rennen pausieren, weil wir beim dritten einen Totalschaden hatten. Jetzt sind wir das erste Mal wieder mit einem neuen Auto unterwegs und wir müssen schauen, wo wir mit dem neuen Auto stehen.
In diesem Jahr fahre ich parallel zur VLN noch die Langstreckenrennen der „Youngtimer“ auf einem Porsche 944 Turbo. Youngtimer sind Renntourenwagen aus den vergangenen Jahrzehnten und ich freue mich auch auf die Nordschleife, wo ich mit dem Porsche Gas geben will. Es sind noch zwei Youngtimerrennen in diesem Jahr. Das Team Fleper Motorsport setzt den Porsche 944 ein und ich starte mit Marcel Hoppe, mit dem ich ja auch sehr lange in der VLN gefahren bin. Es läuft ganz gut in der Youngtimer Meisterschaft, denn wir haben schon dreimal gewonnen unter anderem im Rahmen vom 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und auch bei der Eifelklassik standen wir ganz oben auf dem Podest. Das läuft wirklich hervorragend. Hier beim Rennen heute müssen wir gucken, wie das neue Auto passt. Unser Audi TTs ist auf einer Runde sehr schnell, doch die Distanz von vier Stunden schnell zu fahren, ist schon was anderes“, so Thönnes.
Bestzeit!
Im Qualifying lief es ganz hervorragend für das Team und sie fuhren in der Klasse SP 4T die Bestzeit. Für einen Paukenschlag sorgte aber die Mannschaft von Schubert, die mit dem BMW Z4 GT3 eine neue Rundenrekordzeit in der VLN aufstellten. Mit 8:00,937 Minuten holten sie die Pole. „Wir haben mit unserem Audi keine Probleme gehabt und sind Erster in der Klasse. Das Auto war schnell und wir hoffen, dass wir das im Rennen genauso wiedergeben können, vor allem über die lange Distanz. Außerdem starten fast 170 Fahrzeuge, da muss man jede Sekunde auf der Strecke konzentriert sein“, so Harald Thönnes. Bei guten äußeren Wetterbedingungen in der Eifel ging es dann kurz nach zwölf Uhr los und alle Rennwagen setzten sich in Bewegung, um das Abenteuer Nürburgring Nordschleife anzugehen. Um das 24,358 km lange Asphaltband sahen 20000 fans spannende Überholmanöver und auch einige Crashs , von denen einer nach eindreiviertel Stunden zu einer Safetycarphase führte. Nach ca. 20 Minuten ging das Rennen weiter, dass durch einen neuen offiziellen Rundenrekord geprägt wurde, denn mit 7:59,045 Minuten blieb das Team Schubert mit dem BMW Z4 unter der Achtminuten Schallmauer.Harald Thönnes und seine beiden Mitstreiter indes kämpften sich immer weiter nach vorne und gewannen somit am Ende Ihre Klasse außerdem wurden sie mit dem Audi TTS 38. im Gesamtklassement und das bei 168 gestarteten Rennfahrzeugen. „Wir sind sehr zufrieden und happy, das Auto ging fantastisch und das Team hat einen guten Job gemacht. Wir hatten keinerlei Probleme und das mit einem ganz neu aufgebauten Auto“, strahlte der Mann aus Mülheim-Kärlich.
Die Sieger:
Es siegte die Mannschaft um Klaus Abbelen mit Sabine Schmitz und Patrick Huisman auf Porsche 911 GT3 vor dem Rekordrunden BMW Z4 GT3 mit Jens Klingmann, Thomas Jäger, Dominik Baumann und Max Sandritter. Dritter wurde der Mercedes SLS GT3 von Rowe mit den Fahrern Michael Zehe und Jan Seyfarth. Nächster Lauf der VLN Serie ist am 23. August das Sechsstundenrennen, das Saisonhighligt im Terminkalender. Dann startet auch wieder Harald Thönnes. Auch das Team TKL Motorsport aus Kettig unter der Leitung von Marc Klöppel und Gerd Lambert wird dann die zwei Audi R8 LMS von „Race expierience“ beim Sechsstundenrennen einsetzen und betreuen.
