Feuerwehreinsatz bei der Firma Gautzsch im Industriepark A 61 geübt
„Vermisste Person geborgen und Brand erfolgreich gelöscht“
Mülheim-Kärlich Bei der Firma Gautzsch im Industriepark A 61 fand die diesjährige Jahresabschlussübung der Feuerwehr Bassenheim statt. Gemeinsam mit dem Löschzug Mülheim-Kärlich konnten verschiedene Schwerpunkte in Bezug auf das Einsatzobjekt geübt werden. So war es neben dem Umgang mit der Brandmeldeanlage auch möglich, die Besonderheiten der Brandbekämpfung und der Digitalfunkversorgung im Gebäude, die Wasserversorgung auf dem Betriebsgelände und zusätzlich die Möglichkeiten des Einsatzes der Drehleiter der Verbandsgemeinde Weißenthurm bei der Firma Gautzsch zu erproben. Ausgangslage des Übungsszenarios war ein Brand im Lagerbereich der Firma Gautzsch. Ein über die Brandmeldeanlage ausgelöster Alarm sorgte über die Leitstelle Koblenz für die Alarmierung des Löschzugs Bassenheim. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Bassenheim lag die erste Herausforderung darin, sich mit Hilfe der aus dem Gebäude evakuierten Personen und den über die Brandmeldeanlage erhaltenden Informationen, ein Bild über die Einsatzlage zu verschaffen. Dabei konnte schnell festgestellt werden, dass eine Person, die sich wegen Wartungsarbeiten auf dem Dach des Gebäudes befand, vermisst wurde. Noch während der Erkundung des Einsatzleiters hatte sich die vermisste Person vom Dach aus bemerkbar gemacht. Um die Person vom Dach des Gebäudes zu retten, wurde entschieden, umgehend den Löschzug Mülheim-Kärlich mit der Drehleiter zu alarmieren.
Zur Brandbekämpfung konnte, mit Hilfe der Angaben der Brandmeldeanlage und der Feuerwehrlaufkarten, schnell der Bereich im Gebäude gefunden werden, in dem das Feuer ausgebrochen sein sollte. Mit diesen Angaben konnte der Angriffstrupp unter Atemschutz zügig zum Brand im Gebäude gelangen und unter Verwendung der dort verfügbaren Wandhydranten eine Wasserversorgung herstellen. So gelang es binnen kürzester Zeit, mit der Brandbekämpfung zu beginnen.
Um die Ausrückzeit der Einsatzkräfte aus Mülheim-Kärlich möglichst realistisch simulieren zu können, rückten die Kameraden von ihrer Wache in Mülheim-Kärlich aus. Nach Eintreffen der Drehleiter wurde diese unverzüglich in Stellung gebracht und die Person vom Dach des Gebäudes gerettet. Als weiteres Übungsziel wurde der neue digitale Einsatzstellenfunk am und rund um das Objekt auf Herz und Nieren geprüft. Ebenso wurde, mit der auf dem Gelände verfügbaren Festleitung, eine Wasserförderung vom Hydrant über das gesamte Betriebsgelände hergestellt. Um die Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung zu testen, wurden mehrere Strahlrohre und Wasserwerfer (sog. Monitore) der Fahrzeuge eingesetzt.
Sehr gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Löschzügen
Nach etwa zwei Stunden war die Übung beendet. Bei der anschließenden Übungsbesprechung fassten der stv. Wehrleiter Ralf Hauter, der die Übung von Anfang an mit verfolgt hatte, und der Wehrführer der Feuerwehr Bassenheim, Michael Röser, den Übungsverlauf und die hieraus gewonnenen Erkenntnisse zusammen. Beide bedankten sich bei allen Übungsbeteiligten und lobten die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Löschzügen. Besonders bedankten sie sich bei den Vertretern der Firma Gautzsch für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und des Geländes für diese Übung. Gerade im Hinblick auf die Neuansiedlung weiterer Großobjekte, wie zum Beispiel dem Lidl Zentrallager im Industriepark A 61, sei es besonders wichtig, alle Möglichkeiten zu nutzen, um mehr Erfahrungen im Umgang mit solchen Objekten zu sammeln und solche entsprechenden Einsatzszenarien zu üben. Dabei seien insbesondere gemeinsame Übungen zwischen den Löschzügen sehr wichtig, da im Einsatzfall und gerade bei größeren Einsätzen die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften unerlässlich ist.
Im Anschluss an die Übungsbesprechung bestand die Möglichkeit, sich die Drehleiter erläutern zu lassen und an einer Begehung der Firma Gautzsch teilzunehmen. Mit einem kleinen Imbiss für alle Kameraden im Feuerwehrgerätehaus Bassenheim klang wurde dieser Übungsvormittag aus.
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