Die zweitälteste Bürgerin von Urmitz wurde 99-Jahre alt
„Viel Schönes von der Welt gesehen“
Urmitz. Die zweitälteste Bürgerin von Urmitz, Elisabeth Höfer, konnte kürzlich ihren 99. Geburtstag feiern. Unter den Gratulanten war natürlich auch Ortsbürgermeister Norbert Bahl, der die besten Wünsche von Rat und Verwaltung überbrachte. Elisabeth Höfer hatte es sich nicht nehmen lassen, für den Anlass Geburtstagskuchen und Nussecken selbst zu backen. Mit ihrem Leben ist sie rundum zufrieden. „Durch meine Kinder habe ich schon viel Schönes von der Welt gesehen.“ Seien es die vielen Reisen mit Tochter Marliese, oder die Flüge nach Vancouver Island, wo sich Sohn Wolfgang vor Jahrzehnten als Professor niedergelassen hat. Beim Blick in die Fotoalben wusste sie da viel zu erzählen. Auch wenn Elisabeth Höfer erst kürzlich das aktive Singen im Frauenchor eingestellt hat, an allen wichtigen Veranstaltungen im Ort nimmt sie noch rege teil. So hatte sie es sich auch nicht nehmen lassen, noch kurz vor ihrem Geburtstag das Konzert des Männerchors zu besuchen – schließlich singt dort ihr Schwiegersohn Walter mit. Auch für die Seniorenfeier im Advent hat sie sich bereits angemeldet. Gesundheitlich ist das Geburtstagkind ein Phänomen. Außer einer Blinddarmoperation in jungen Jahren war sie noch nie im Krankenhaus. „Man muss nur immer auf sich achtgeben“, ist da ihre Strategie fürs alt werden. Das Einzige was Elisabeth Höfer vermisst, ist das Wandern, was immer ihr liebstes Hobby war. Jetzt muss halt das Spazieren gehen reichen, was auch noch gut funktioniert. Auch wenn die große Geburtstagsfeier mit der ganzen Familie noch folgen wird, bei der Verabschiedung der Gäste lud sie schon zur Feier des 100. Geburtstages ein.
