Wirtschaft | 30.01.2019

- Anzeige - EuroPhysioMed GmbH informierte beim Tag der offenen Tür

Beste Chancen für Physiotherapeuten auf dem Arbeitsmarkt

Mitmachen war angesagt bei zahlreichen vorgeführten Übungen.Fotos: StF

Meckenheim. Es ist eine gute Erfolgsstory, auf die Geschäftsführer Gerold Klein am vergangenen Samstag in Meckenheim hinwies. Die seit dem 2. Oktober 2018 eröffnete Akademie für Therapieberufe mit dem förmlichen Titel „EuroPhysioMed GmbH“ informierte bei einem Tag der offenen Tür über Ausbildung und Berufsmöglichkeiten für Physiotherapeuthen. Wie gut die Ausbildung ist und wie hervorragend die Chancen für die Absolventen sind, wird auch daran deutlich, dass alle Schüler, die demnächst das Staatsexamen ablegen werden, bereits jetzt unter mehreren Arbeitgebern auswählen können und die Nachfrage nach Absolventen ungebrochen ist. Insgesamt unterrichten 14 Dozenten die 60 Schüler, welche eine dreijährige Ausbildung durchlaufen. Davon 18 Monate in der Schule und weitere 18 Monate bei verschiedenen Kliniken und Kooperationspartnern. In dieser Zeit lernen sie die Grundlagen der Anatomie, Physiolehre, spezielle Krankheitslehre und natürlich die richtigen Anwendungen in der Praxis. Der Physiotherapeut trägt durch individuelle Behandlungs- und Therapiekonzepte zum Wiedererlangen und Erhalten von körperlichen und psychischen Funktionen bei. Dies geschieht in der Prävention, der Akutmedizin, der Rehabilitation, im stationären Bereich, in Kliniken und ambulant in Praxen oder auch bei Hausbesuchen. Die Therapiemethoden der Physiotherapie heilen ohne den Einsatz von Medikamenten. Die moderne Physiotherapie betrachtet den Menschen ganzheitlich. Es gilt, nicht nur einzelne Funktionen wiederherzustellen, sondern den Patienten in seinem Lebensumfeld zu sehen und seine Gesundheit zu fördern. Das Lebensumfeld der Schüler ist dabei jedoch zunächst die Schule selber und hier die neuen und modern eingerichteten Räumlichkeiten. Die Schüler selber kommen dabei aus dem gesamten Umfeld von Meckenheim, selbst von Bad Münstereifel, aber überwiegend aus dem Kreis Ahrweiler, dem Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Bonn. Diese haben im Vollzeitunterricht verschiedene Möglichkeiten, sich in die Schule einzubringen und auch für Freizeitaktivitäten zwischen den Stunden gibt es diverse Einrichtungen wie einen Kickertisch. Was die Schule ganz besonders auszeichnet, ist jedoch auch die internationale Ausrichtung. So haben alle Schüler die Möglichkeit eines Praktikums in einem Lehrkrankenhaus der Universität La Sapienza in Rom. Wobei das Berufsbild es bereits vorgibt, dass es hier auch um viel Handwerk und Menschenkenntnis geht. Daher geht es für die Schüler auch regelmäßig in Alten- und Pflegeheime, wo das gelernte sich dann entsprechend umsetzen lässt. Dies alles unter der fachkundigen Leitung von Elke Langtin, welche bereitwillig über diesen Schritt der Ausbildung informierte.

Beim Tag der offenen Tür konnten sich zahlreiche Besucher über diese Ausbildungsschritte informieren und bekamen einen guten Einblick in das Berufsfeld. Hierzu gab es auch zahlreiche Mitmachübungen, so zur Stärkung der Rückenmuskulatur. Die Schüler hatten es darüber hinaus übernommen, Kuchen und Kekse zu backen und sorgten dabei auch für das leibliche Wohl der Besucher. Darüber hinaus gab es zahlreiche inhaltliche Vorträge. Den Auftakt machte Dr. Christian Pape als Facharzt für Innere Medizin, der über „Leben mit Diabetes“ informierte. Ihm folgte Dr. Jens Leonhard, Chefarzt der Orthopädischen Kliniken KurKöln in Bad Neuenahr zum Thema „Moderne Reha“. Den Abschluss der Vorträge machte Sarah Lippert vom Neurologischen Rehabilitationszentrum Godeshöhe zum Thema „Schlaganfall – Ursache und Behandlungsmöglichkeiten.“ An einzelnen Infoständen bestand dann auch die Möglichkeit, mit den Ärzten aber auch den Dozenten der Schule ins Gespräch zu kommen. STF

Mit selbst gebackenem Kuchen verwöhnten die Schüler ihre Besucher.

Mit selbst gebackenem Kuchen verwöhnten die Schüler ihre Besucher. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero

Mitmachen war angesagt bei zahlreichen vorgeführten Übungen.Fotos: StF Foto: Stefan Fassbender Pressebuero

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