Wirtschaft | 11.11.2016

- Anzeige - Projekt zur nachhaltigen Klärschlammbehandlung und -verwertung auf der Kläranlage Linz-Unkel prämiert

Bundesbauministerin Hendricks prämiert Thürer Ingenieurbüro

Dr. Siekmann + Partner erhält Anerkennung bei der Verleihung des Deutschen Ingenieurbaupreises

Prof. Dr. Carl-Alexander Graubner, Vorsitzender der Jury, Hans-Günter Fischer, Bürgermeister der VG Linz, Dagmar Stirba, Werkleiterin der VG Linz, Bundesbauministerin Barbara Hendricks, Jürgen Jakob und Dr. Klaus Siekmann, beide Dr. Siekmann + Partner, sowie Bundesingenieurkammerpräsident Hans-Ullrich Kammeyer (v.l.). Bundesingenieurkammer

Thür. Die Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH aus Thür (Verbandsgemeinde Mendig) erhielt in Berlin bei der Verleihung des Deutschen Ingenieurbaupreises 2016 eine Anerkennung. Sie wurde ausgesprochen von Bundesbauministerin Barbara Hendricks und dem Präsidenten der Bundesingenieurkammer, Hans-Ullrich Kammeyer. Die Anerkennung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2000 Euro dotiert. Die Verleihung fand in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Die Thürer Bauingenieure überzeugten die Jury mit einem Projekt zur nachhaltigen Klärschlammbehandlung und -verwertung am Beispiel der Kläranlage in Linz-Unkel: Durch den Einsatz einer vom Büro entwickelten Kompaktfaulung wird aus dem Klärschlamm zunächst ein Biogas gewonnen, das als Energieträger genutzt werden kann. In einem zweiten Schritt wird durch das Nachschalten einer thermischen Behandlungsstufe ein Karbonisat mit hohem Phosphoranteil erzeugt, das als Düngemittel Verwendung finden kann. Der Stoffkreislauf wird hierdurch geschlossen. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung“, sagte Geschäftsführer Dr. Klaus Siekmann, der zudem Mitglied im Vorstand der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ist, bei der Preisverleihung.

Preis mit besonderer Bedeutung

„Sie ist nicht nur eine Bestätigung für die geleistete Arbeit, sondern zugleich ein großer Ansporn, weiterhin auf ökologisch und energetisch nachhaltige Lösungen im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft zu setzen“, so Dr. Siekmann weiter. Als Staatspreis kommt dem Deutschen Ingenieurbaupreis eine besondere Bedeutung für das gesamte deutsche Bauingenieurwesen zu. Bei dem vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführten Wettbewerbsverfahren wurden 53 Bauprojekte aus ganz Deutschland eingereicht. Zehn davon erhielten eine Auszeichnung oder Anerkennung. Die in diesem Jahr erstmals durchgeführte Preisverleihung soll künftig im Zweijahresrhythmus stattfinden. Die Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH hat ihren Tätigkeitsschwerpunkt im nördlichen Rheinland-Pfalz. Neben dem Hauptstandort in Thür verfügt sie über zwei weitere Niederlassungen in Westerburg und Simmern. Das Aufgabenspektrum der Ingenieure reicht von Projekten im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft über die Städte- und Raumplanung, den Verkehrs- und Sportanlagenbau bis hin zur Elektrofachplanung, Vermessung und Geoinformation.

Pressemitteilung

Ingenieurkammer

Rheinland-Pfalz

Prof. Dr. Carl-Alexander Graubner, Vorsitzender der Jury, Hans-Günter Fischer, Bürgermeister der VG Linz, Dagmar Stirba, Werkleiterin der VG Linz, Bundesbauministerin Barbara Hendricks, Jürgen Jakob und Dr. Klaus Siekmann, beide Dr. Siekmann + Partner, sowie Bundesingenieurkammerpräsident Hans-Ullrich Kammeyer (v.l.).Foto: Bundesingenieurkammer

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