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Kreissparkasse Mayen bekam Besuch

Doppel-Olympiasiegerin Heike Drechsler zu Gast

KSK Mitarbeiter (er)laufen bei „Mitarbeiter-Schritte-Challenge“ fast 10.000 Kilometer

Doppel-Olympiasiegerin
Heike Drechsler zu Gast

Sparkassenmitarbeiter und Vertreter der Barmer in Mayen freuen sich über den Besuch der zweimaligen Olympiasiegerin Heike Drechsler (vorne 3. v. l.)Foto: privat

05.03.2018 - 10:36

Mayen. Die Sparkassenmitarbeiter in Mayen staunten nicht schlecht, als Heike Drechsler, Doppel-Olympiasiegerin im Weitsprung, kürzlich die Abschlussrunde zur Mitarbeiter-Schritte-Challege der KSK eröffnete.

Als Überraschungsgast zum Abschluss des hausinternen Wettbewerbs im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements der KSK begrüßte Sparkassenvorstand Karl-Josef Esch die 19-fache Goldmedaillengewinnerin in den Räumen der Sparkasse in Mayen.

Esch lobte hierbei seine „Sparkassenmannschaft“, die im Rahmen der aktuellen Challenge im vergangenen November und Dezember in fünf Teams mit 90 Mitarbeitern rund 14 Millionen Schritte zusammen getragen hatte. „Umgerechnet beachtliche 10.000 Kilometer! Und das innerhalb der Sparkasse“, wie Karl-Josef Esch ausdrücklich betont. Der KSK-Vorstand bedankte sich auch bei Roland Geisbüsch, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Mayen, der den Kontakt zur Olympiasiegerin hergestellt und den Besuch ermöglicht hatte.


Mehr Bewegung im Büroalltag


„In erster Linie ging es bei der aktuellen Challenge darum, unser Sparkassen-Team zur mehr Bewegung im Büroalltag zu animieren und diese Bewegung auch mithilfe von Schrittzählern zu dokumentieren, um diese auch greifbar zu machen. Aber es ging auch darum, durch mehr Bewegung die Motivation im Büroalltag zu steigern und hierdurch neue Energien zu schöpfen“, sagte Esch bei der Abschlussrunde weiter.

In der anschließenden Vortrags- und Diskussionsrunde mit 30 anwesenden Sparkassenmitarbeitern berichtete Spitzensportlerin Heike Drechsler von ihren Erfahrungen im Hochleistungssport sowie Ihren zahlreichen Erfolgen bei Sportevents sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Mit kleinen praktischen Übungen zeigte Heike Drechsler, wie die Gesundheit von Mitarbeitern im Betrieb gefördert und die Motivation im Beruf gesteigert werden kann. Drechsler unterstrich hierbei mehrfach die Wichtigkeit, aus der Bewegung neue Energie für den Alltag zu schöpfen. „Als erfolgreiche Leichtathletin lastete auf mir ein großer Druck, zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt eine optimale Leistung abzurufen. Während meiner langen Karriere habe ich viele schwierige Situationen erlebt und gemeistert. Ähnlich groß ist der Druck heute an vielen Arbeitsplätzen“, erläuterte Drechsler. Sie wolle erreichen, dass Firmenmitarbeiter im Arbeitsalltag von ihren Erfahrungen als langjährige Hochleistungssportlerin profitieren könnten. Drechsler sagte: „Es ist immer wichtig, sich zu erden und zu wissen, was die Menschen im Arbeitsalltag bewegt. So stellt die Digitalisierung ganz andere Anforderungen und darauf muss ein zeitgemäßes betriebliches Gesundheitsmanagement reagieren.“ Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, Mitarbeiter im Arbeitsalltag zu regelmäßiger Bewegung zu motivieren.


Schritte-Challenge als Teil des Gesundheitsmanagements


Dieser Ansicht folgte auch die Personalsratsvorsitzende Anne Püsch, welche die Schritte-Challenge in Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin Inga Pott aus dem Bereich Personalmanagement initiiert hatte.

„Die Herausforderungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Zeiten des demografischen Wandels und alternder Belegschaften werden weiter wachsen in den kommenden Jahren“, ergänzt Anne Püsch weiter. „Unternehmen werden künftig mehr für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun müssen, wenn sie sich vor ungewollten Arbeitsausfällen infolge von Krankheit schützen wollen“, fügte Roland Geisbüsch, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Mayen hinzu.

Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Sparkassenmitarbeiter die Gelegenheit ganz ungezwungen zu persönlichen Gesprächen mit der Olympiasiegerin.

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Kommentare
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
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