Wirtschaft | 03.04.2024

Durchblutungsstörungen erkennen

Früh erkannt, Gefahr gebannt: Mithilfe eines Ultraschalls können die Gefäß-Experten am Krankenhaus Maria Hilf Durchblutungsstörungen frühzeitig diagnostizieren. Mehr dazu erfahren Interessierte im Rahmen des kostenfreien Infoabends in der Aula des Klinikums.  Foto: Joachim Gies | Marienhaus

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie ein weit verzweigtes Straßennetz ziehen sich unzählige Gefäße durch unseren Körper. Sie versorgen jede einzelne Zelle mit Blut und Nährstoffen. Kommt es zu einem Stau oder gar einer Vollsperrung, kann das drastische Folgen haben. Einen Herzinfarkt zum Beispiel. Oder einen Schlaganfall. Weitaus häufiger führen Durchblutungsstörungen zu krampfartigen Schmerzen beim Gehen. Sie sind typische Symptome der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) – auch Schaufensterkrankheit genannt. „Betroffene müssen aufgrund der Schmerzen sinnbildlich vor jedem Schaufenster stehen bleiben“, erklärt Kambiz Fadaei, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr. Gemeinsam mit seinem Team möchte er das Arzt-/Patientenseminar im April nutzen, um über Vorsorge, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Fadaei ruft eindringlich dazu auf, bei entsprechenden Symptomen einen Arzt aufzusuchen. „Wir erleben es immer wieder, dass Patientinnen und Patienten erst dann zu uns kommen, wenn sie schon ernsthaft erkrankt sind.“ Dabei sollte gerade die Schaufensterkrankheit als deutliches Warnsignal verstanden werden. Immerhin setzen sich Verkalkungen in der Regel nicht nur in den Bein-Arterien, sondern auch in anderen Gefäßen fest. Betroffene sind häufig über 70 Jahre alt, darunter viele Raucher, Diabetiker und Bluthochdruckpatienten. Sie alle gehören zu einer Risikogruppe, für die auch der zweite Themenkomplex des Seminars von Interesse sein könnte: chronische Wunden und ganz speziell der diabetische Fuß.

„Wunden an Füßen oder Unterschenkeln, die über Wochen nicht abheilen oder sogar immer schlimmer werden, bedürfen dringend einer gefäßchirurgischen Untersuchung“, so Fadaei. Denn auch hier gilt es, Durchblutungsstörungen als eine mögliche Ursache zu erkennen und zu behandeln. Zu den schwierigsten Wunden gehört der Diabetische Fuß – eine häufige Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit. In Kombination mit einer Durchblutungsstörung können sich bereits kleinste Verletzungen zu gefährlichen Geschwüren entwickeln. Im schlimmsten Fall droht sogar eine Amputation. Was Betroffene und Ärzte tun können, damit es gar nicht erst soweit kommt, möchten die Gefäß-Experten im Rahmen des Informationsabends erläutern. Die Arzt-/Patientenseminare des Krankenhauses Maria Hilf finden in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums statt und nehmen jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Im Anschluss an kurze Vorträge haben Teilnehmende die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Weitere Themen und Termine finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Der Veranstaltungsort – die Aula des Klinikums – ist am besten über den Eingang des Nebengebäudes Haus Klara zu erreichen (unterhalb des Krankenhauses, direkt hinterm Hubschrauberlandeplatz). Autofahrerinnen und -fahrer können den angrenzende Parkplatz Klara nutzen.

Weitere Informtionen

Was? Arzt-/Patientenseminar

„Bevor es zu spät ist: Durchblutungsstörungen erkennen und richtig reagieren“

Wann?Dienstag, 16.04.2024 | 17:00-18:30 Uhr

Wo?Aula im Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3 | 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Früh erkannt, Gefahr gebannt: Mithilfe eines Ultraschalls können die Gefäß-Experten am Krankenhaus Maria Hilf Durchblutungsstörungen frühzeitig diagnostizieren. Mehr dazu erfahren Interessierte im Rahmen des kostenfreien Infoabends in der Aula des Klinikums. Foto: Joachim Gies | Marienhaus

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