Wirtschaft | 06.06.2024

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Offizielle Inbetriebnahme der E-Ladesäule in Moselkern

Ortsbürgermeister Peter Mayer begrüßte Bürgermeister Wolfgang Lambertz von der Verbandsgemeinde Cochem und Nicole Jobelius-Schausten vom Eigenbetrieb Klima & Energie der Kreiswerke Cochem-Zell

V.li. Florian Kaufmann, Peter Mayer, Nicole Jobelius-Schausten und Wolfgang Lambertz. Quelle: Ortsgemeinde Moselkern

Moselkern. Die Ortsgemeinde Moselkern beging eine kleine Feierstunde zur Inbetriebnahme der E-Ladesäule in Moselkern am Festplatz/Kleines Café-Haus, Moselstr. 29, 56254 Moselkern. Peter Mayer, Bürgermeister der Ortsgemeinde Moselkern, begrüßte den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, Wolfgang Lambertz, Nicole Jobelius-Schausten von den Kreiswerken Cochem-Zell, dem Eigenbetrieb Klima & Energie.

Auch in Moselkern können Gäste und Bewohner ihre E-Autos öffentlich laden. Es stehen zwei sogenannte Normal-Ladepunkte am Festplatz/Kleines Café-Haus zur Verfügung, an denen Nutzer ihre Fahrzeuge mit einer Leistung von 11 kW laden können. Die Ortsgemeinde hatte hierzu Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums bewilligt bekommen. Der Eigenanteil nach Abzug der Förderung konnte komplett durch eingeworbene Drittmittel gedeckt wurden.

Mit dem jetzt eingegangen abschließen Förderbescheid steht fest, dass die E-Ladesäule den Gemeindehaushalt der Ortsgemeinde nicht belastet, sondern nach den ersten Monaten in Betrieb bereits einen kleinen Überschuss abwirft, der unmittelbar in der Gemeindekasse landet.

Peter Mayer, Bürgermeister der Ortsgemeinde Moselkern dankt ausdrücklich den beteiligten Fachfirmen Elektro Konrath, Zell und Bressan-Bau GmbH, Moselkern und Gemeindearbeiter Florian Kaufmann für die exzellente Ausführung der Arbeiten. „Das Gastgewerbe verzeichnet eine hohe Zahl an Nachfragen, was das Laden von E-Autos in Moselkern betrifft“, erläutert Peter Mayer. „Auch einige Bewohner, die aus verschiedenen Gründen keine privaten Ladestationen installieren können, sind aufs öffentliche Laden angewiesen. Daher freuen wir uns, nun über eine eigene Ladestation zu verfügen.“

Wolfgang Lambertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem ergänzt: „Ich freue mich, dass neben der privaten Ladeinfrastruktur in der Verbandsgemeinde Cochem auch die öffentliche Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut wird. So soll die Anzahl der Ladepunkte laufend erhöht werden. Hierzu wurde Bundesförderung für weitere Projekte bewilligt. Somit unterstützen wir gemeinsam die Pläne der Bundesregierung für mindestens 15 Millionen E-Fahrzeuge bis zum Jahr 2030.“

„Auch die Versorgung der Ladestationen mit Ökostrom ist sichergestellt“, freut sich Nicole Jobelius-Schausten, vom Eigenbetrieb Klima & Energie der Kreiswerke Cochem-Zell. „Die E-Mobilität ist eine große Chance, die Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Ausland zu reduzieren. Zudem sind die spezifischen Kosten oft niedriger als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Insbesondere mit eigenem Solarstrom lassen sich die Kosten stark reduzieren. Hierzu bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern bei den Kreiswerken Beratung und Hilfestellung für die Planung von Klimaschutz- und Energiesparmaßnahmen an“.

Die E-Ladesäule mit ihren 22kw-Ladepunkten ergänzt das Netz der Stromtankstellen im Landkreis Cochem-Zell. Um den Ladestationen für unsere Elektrofahrzeuge zeigen, dass die Dekarbonisierung in in der Region voranschreitet. Durch die Nutzung des durch das Bundesverkehrsministerium (BMVI) gestarteten Förderaufrufes konnten öffentlich zugängliche Normalladepunkte mit einer Förderquote von maximal 80 Prozent unterstützt werden. Normallladepunkte haben demnach eine Leistung von jeweils 3,7 – 22 Kilowatt und dort dauert ein vollständiger Ladevorgang in der Regel mehrere Stunden. Diese eignen sich beispielsweise für das Laden durch Tagestouristen oder Gäste, die über Nacht bleiben. Bei kalkulierten Gesamtprojektkosten von 6.000 Euro netto wurde im jetzt eingegangen Zuwendungsbescheid vom 13.05.2024 eine maximale Zuwendung von 4.800 Euro gewährt. Bei dieser Kalkulation belaufen sich die Eigenmittel auf einen Betrag von 1.200 Euro.

Wer eine Ladesäule für E-Autos bereithält, kann gezielt von E-Auto-Fahrern angesteuert werden und somit zusätzliche Einnahmen generieren – entweder durch den Ladevorgang selbst oder durch Aktivitäten während des Ladevorgangs. Da zum Zeitpunkt des Förderaufrufes nur wenige Ladesäulen im Landkreis aufgestellt wurden, könnten weitere Ladepunkte besonders viele E-Auto-Fahrer anziehen. Zwar finden etwa 90 Prozent aller Ladevorgänge zu Hause statt, aber gerade Gäste, die aus Norwegen, den Niederlanden oder anderswo anreisen, sind auf Ladeinfrastruktur angewiesen. Und auch Bewohner von verdichteten innerdörflichen oder Altstadtquartieren können oftmals keine eigene Lademöglichkeit errichten. Zum Zeitpunkt des Projektstartes befanden sich im Landkreis Cochem-Zell acht Ladestandorte, darunter eine Ladesäule in Cochem, zwei in Kaisersesch, vier Lademöglichkeiten an Restaurants und Hotels, eine bei einem Elektro-Fachbetrieb und eine Schnellladesäule an einem Autohaus. Moselkern ergänzt mit diesen beiden Ladepunkten das mittlerweile auf 39 Ladepunkte starke ausgebaute Netz mit diesem Standort am Tor zum Landkreis Cochem-Zell.

Stromtankstellen im Landkreis Cochem-Zell: Alf, Altlay, Beilstein, Blankenrath, Bullay, Cochem, Cochem-Brauheck, Ediger-Eller, Ellenz-Poltersdorf, Ernst, Kaisersesch, Landkern, Moselkern, Pünderich, Senheim, Sosberg, Treis-Karden, Ulmen, Zell (Mosel), Zell-Barl.

Ortsgemeinde Moselkern

V.li. Florian Kaufmann, Peter Mayer, Nicole Jobelius-Schausten und Wolfgang Lambertz. Quelle: Ortsgemeinde Moselkern

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