- Anzeige - Jubiläumsfirma Ley zeigte tausenden Besuchern ihre Leistungsfähigkeit
Rosenmarkt im Meckenheimer Sängerhof
Seit 125 Jahren Garant für „Bäume aus bester Schule“
Meckenheim. „Die Firma Ley mit ihrem Sängerhof ist von herausragender Bedeutung für die Stadt Meckenheim, denn sie ist überregional bekannt und besitzt eine enorme Anziehungskraft“, lobte Meckenheims Vizebürgermeister Michael Sperling das Unternehmen, das schon seit 125 Jahren Garant für „Bäume aus bester Schule“ sowie qualitativ hochwertige Sträucher und Pflanzen aller Art ist. Von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens überzeugten sich am Wochenende mehrere tausend Besucher bei der 6. Auflage des Rosenmarktes, der diesmal auf dem gesamten 20.000 Quadratmeter großen Areal des Sängerhofes ausgetragen wurde. Ursula Ley und ihr Team hatten der traditionsreichen Veranstaltung diesmal ein völlig neues Konzept verpasst nach dem Motto: Noch schöner, noch größer, noch besser. So präsentierte sich der Rosenmarkt in diesem Jahr erheblich größer als in der Vergangenheit, als er nur im historischen Sängerhof aufwartete. Überall gab es Aktionen, Überraschungen und Infostände. Die Gäste wurden dabei durch die mit mehreren tausend Rosen dekorierten Ausstellungsräume zum Freigelände geführt, dem Zentrum des Geschehens.
Richtige Kombination mit Begleitstauden
Großen Wert legt Wilhelm Ley, gemeinsam mit Marita Ley Inhaber des Unternehmens, auch auf die richtige Kombination von Rosen mit den passenden Begleitstauden, von denen drei bis fünf je Rosenpflanze empfohlen werden. „Lavendel eignet sich sehr gut als Begleitstaude, denn sie hat die gleichen Ansprüche und hält darüber hinaus auch noch die Läuse fern“, erklärte der Diplom-Gartenbauingenieur bei einem Rundgang. Außerdem vertreibe eine sinnvolle Kombination von Rose und Staude die Langeweile aus dem Garten.
Im Außengelände erwartete die Besucher die ganze Vielfalt der „Königin der Blumen“. Alte und neue Rosen aus England, Frankreich und Deutschland waren ebenso zu sehen wie die schönsten Sorten namhafter Züchter wie Kordes, Noack, Meilland, Delbard, David Austin, Poulsen und Harkness. Natürlich war auch die „beste Duftrose der Welt“ hier zu beschnuppern, die auf den schönen Namen „Amour de Molene“ hört. Doch damit nicht genug, gab es in den verschiedenen Abteilungen des Sängerhofes alles rund um das Thema Rose, von Rosendüften und Rosenseife über Rosenerde und Rosendünger bis hin zu Teetassen, Accessoires und Textilien mit Rosenmotiven.
Arboretum mit 300 Baumarten erstmals geöffnet
Erstmals geöffnet war auch das „Arboretum“, ein 60 Jahre alter und sieben Hektar großer Baumpark mit mehr als 300 verschiedenen Bäumen, nach dem Schema eines englischen Landschaftsparks angelegt. Dieser dient auch als Lehrpfad für die Gärtner der Fachrichtung Baumschule und als Prüfungsfläche für die alljährlich stattfindenden Gärtnerabschlussprüfungen. Passend dazu stellten sich die verschiedenen Ausbildungsberufe der „Grünen Branche“ vor, schließlich ist auch die Jubiläumsfirma Ley ein kompetenter Ausbildungsbetrieb mit derzeit 14 Auszubildenden. Auch in diesem Jahr wird noch Berufsnachwuchs gesucht.
Die Ausbilder Christoph Schorn und Inga Weiß demonstrierten den zahlreichen Besuchern, dass beispielsweise das Veredeln von Gehölz noch immer reine Handarbeit ist und nicht von Maschinen erledigt werden kann. Die Floristen der Firma Ley zeigten ihr Können mit zahlreichen touristischen Objekten aller Größen und Formen und machen damit deutlich, dass Fantasie und Kreativität in diesem Berufszweig unabdingbar sind. Nicht nur die kleinen Besucher erfreuten sich an einer sehenswerten Folge der „Sendung mit der Maus“ des WDR, die zwei Jahre lang in der Baumschule Ley gedreht wurde: „Wie kommt der Baum in die Stadt?“
Atmosphärisch unter hohen Bäumen
Wer angesichts des umfangreichen Angebotes Appetit bekam, griff zu den Köstlichkeiten von Wilfried Schaaf, Chef des Restaurants „Interludio“, der im historischen Sängerhof mit einem atmosphärischen Hof-Café unter großen Bäumen die Gäste verwöhnte. Dort bot auch Jürgen Willen die passenden Weine an, und das Sängerhof-Café war ebenfalls ein beliebter Treffpunkt. Weitere kulinarische Highlights bot der Food-Truck des Restaurants „Landlust“ von der Burg Flamersheim.
Begonnen hatte alles 1891 mit einer kleinen Baumschule für Obstgehölze und Rosen, die Wilhelm Ley auf einem halben Hektar Land in Meckenheim gründete. Heute zählt die Firma Ley mit der Aufzucht von Alleebäumen, Solitärsträuchern und Obstgehölzen sowie der Züchtung eigener Selektionen europaweit mit zu den besten Unternehmen in diesem Bereich. „Und darauf sind wir stolz“, so Wilhelm Ley. Jeder einzelne Baum aus den eigenen Quartieren entspreche einem hervorragenden Qualitätsstandard aus gesicherter Herkunft, lückenlos dokumentiert vom Pflanzen über Kronenschnitt und Pflege bis hin zum Roden. Es bedürfe sehr viel Pflege, gärtnerische Sorgfalt, jahrzehntelanger Erfahrung und eines „grünen Daumens“, um die Bäume über 20 bis 30 Jahre aufwachsen zu sehen und zu erziehen: vom kleinen, einjährigen Setzling bis hin zu großen, schattenspendenden Solitär.
Fünfte Generation im Unternehmen aktiv
Nach einer jahrzehntelangen Phase kontinuierlichen Wachstums entstand 1971 als eigenständiger Betriebszweig „Der Sängerhof“, eines der ersten Gartencenter Deutschlands. Dort arbeiten heute 85 Mitarbeiter vom Gartenbauingenieur über den Zierpflanzengärtner bis hin zur Dekorateurin. Auf 20.000 Quadratmetern findet der Kunde hier alles rund um den die Themen Garten und Park, Haus und Hof. 1992 zog die Baumschule Wilhelm Ley um in den Baumschulenweg 20 und legte damit den Grundstein für weiteres Wachstum. Heute ist bereits die fünfte Generation im Familienunternehmen aktiv, die Produktionsfläche ist auf 450 Hektar angewachsen. Pro Saison werden 450.000 Pflanzen aufgezogen und mit Speditionen sowie eigener Lkw-Flotte europaweit ausgeliefert. So sind Ley-Bäume unter anderem in Schloss Versailles oder im Kurfürstlichen Schloss zu Koblenz zu bewundern. Das mehrfach zertifizierte Unternehmen beschäftigt heute rund 100 Gärtner und 15 Verwaltungsmitarbeiter, seit den 1920er Jahren hat die Baumschule Wilhelm Ley mehr als 500 Gärtner ausgebildet. „Wir sind stolz, dass wir sie in der Stadt haben“, drückte Vizebürgermeister Michelle Sperling die Wertschätzung der Stadt für das Jubiläumsunternehmen aus.
JOST
Rosen sind die Leidenschaft von Wilhelm Ley.
