Ulla Schmidt zu Gast im Unternehmensverbund der Lebenshilfe Bonn
Bonn/Meckenheim. Nicht einmal Graupelschauer und Aprilwetter konnten die gute Stimmung an diesem Tag vermiesen: Ulla Schmidt besuchte im März den Unternehmensverbund der Lebenshilfe Bonn. Konkret stand ein Rundgang durch das Werk Meckenheim der Bonner Werkstätten auf dem Programm. Drei Stunden nahm sich die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe Zeit, um sich verschiedene Arbeitsbereiche zeigen zu lassen. So ging es zum Beispiel in den Bereich für Heilpädagogisches Arbeiten, in dem Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht wird. Ulla Schmidt war beeindruckt, mit welch kreativen Ansätzen dort der Auftrag der Werkstätten umgesetzt wird. So kommt zum Beispiel eine Strickmaschine zum Einsatz, damit auch feinmotorisch eingeschränkte Mitarbeitende Schals und andere Strickprodukte herstellen können.
Für Ulla Schmidt war es natürlich nicht die erste Werkstatt, die sie in ihrer Funktion besucht hat. Und doch nehme sie jedes Mal etwas Neues mit: „Jede Werkstatt ist anders“, sagte sie. Im abschließenden Austausch mit Tanja Leufen, der Vorstandsvorsitzenden der Lebenshilfe Bonn, und weiteren Führungskräften aus dem Unternehmensverbund ging es natürlich auch um politische Fragen. So waren sich alle Beteiligten einig, dass bei der Eingliederungshilfe nicht gekürzt werden darf.
Begleitet wurde die frühere Bundesgesundheitsministerin von ihrem damaligen Ministeriumsprecher Klaus Vater, der in Bonn lebt und sich ebenfalls für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung starkmacht. Danke für den Besuch!
Pressemitteilung
Lebenshilfe Bonn
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