- Anzeige - Mit 160 Jahren ist die Kreissparkasse Ahrweiler die älteste Bank an Rhein und Ahr
Vorstandschef Dieter Zimmermann legt positive Bilanz für 2024 vor
Kreis Ahrweiler. „Nach Corona und Flut war 2024 das erste wieder halbwegs normale Jahr.“ Das sagte Dieter Zimmermann bei der Bilanzkonferenz der Kreissparkasse Ahrweiler. Für den 64-Jährigen war es die letzte Bilanzkonferenz seiner Karriere nach 46 Jahren im Dienst des Geldinstitutes, davon 24 Jahre im Vorstand und seit 2002 Vorstandsvorsitzender. Zum 1. April geht Zimmermann in den Ruhestand. Ihm folgt sein bisheriger Vize, Guido Mombauer. Weiterer Vorstand ist seit dem 1. Januar Achim Gemein. Auch er ist ein Urgestein der Kreissparkasse, in deren Diensten er seit 35 Jahre steht, seit 2006 als Verhinderungsvertreter des Vorstandes. Zurück zu Zimmermann, der in seinem Rückblick auf im Ahrtal schwierige Jahre zufrieden sagte: „Wir sind eine robuste Sparkasse.“
Eigenkapital erhöht
Das untermauerte der Chefbanker mit Zahlen und der Feststellung: „Unsere Bilanz ist reine Kundenbilanz eines rein regionalen Geschäfts.“ Die Bilanzsumme beträgt 2,715 Milliarden Euro und liegt damit über den Vorjahren. Zimmermann sprach von einem steigenden Volumen im Kundengeschäft, also der Summe der Kredite, Einlagen, Wertpapierbestände und bei Verbundpartnern angelegten Gelder von 5,166 Milliarden Euro auf 5,201 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss liegt bei 8,2 Millionen. Euro und ermöglicht somit eine Eigenkapitalerhöhung auf insgesamt 279,4 Millionen Euro.
Zimmermann ging auch auf Details ein. So hat die Kreissparkasse im abgelaufenen Jahr Kredite mit einem Volumen von 563,2 Millionen Euro bereitgestellt. Die Gesamtkreditzusagen für Privat, Gewerbe und Kommunen im Kreis Ahrweiler belaufen sich auf 2,5 Milliarden Euro. „Mit in Wertpapieren angelegten Vermögenswerten in Höhe von 693 Millionen Euro wurde nochmals mehr in Wertpapiere als im Vorjahr investiert. Der Wertpapier-Nettoabsatz lag in 2024 bei 34 Millionen Euro“, so der Vorstandschef, der den Bestand der Kurzfristanlagen (Sicht-, Tages- und Termingelder) zum Jahresende mit 1,431 Milliarden Euro angab. Und: „Das Bauspargeschäft erfreute sich mit einem Volumen von 74 Millionen Euro nach seiner Renaissance der Vorjahre weiterhin einer großen Beliebtheit. Die Nachfrage nach Lebensversicherungen stieg auf 16 Millionen Euro an.“ Zahlen, die Zimmermann mit positiven Gefühlen seinem Ruhestand entgegensehen lassen.
Wiederaufbau erkennbar
Auf das Immobiliengeschäft ging Guido Mombauer ein und stellte fest: „Trotz der Flutkatastrophe im Ahrtal und den verheerenden Folgen ist der Kreis Ahrweiler nach wie vor eine beliebte Region, wenn es darum geht, ein Eigenheim zu bauen oder zu erwerben. Dies gilt nicht nur in den umliegenden Gemeinden, sondern auch in jenen, entlang der Ahr, nicht zuletzt auch deshalb, weil dort der Wiederaufbau weiterhin erkennbar voranschreitet. Ein Preisverfall ist nicht zu erkennen. Im Gegenteil, das Preisniveau liegt etwa auf dem Niveau des Jahres 2021. Im vergangenen Jahr konnten im Immobilienvermittlungsgeschäft 82 Objekte im Gesamtwert von 21,6 Millionen Euro vermittelt werden.“ Auch sei das Angebot der Kreissparkasse in Sachen Wohngebäude um einen Energieberater erweitert worden.
Bei allem will die Kreissparkasse ihrem Namen gerecht werden und den ganzen Kreis Ahrweiler abdecken. So sagte Mombauer: „Wir stellen eine flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen über das gesamte Kreisgebiet sicher. Hierfür sorgen wir unter anderem durch unsere 27 eigenen und drei Kooperations-Standorte sowie unsere fünf S-Service Agenturen.“ Zudem stünden 38 Geldautomaten zur Verfügung, an denen im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Ein- und Auszahlungen mit einem Volumen von 460 Millionen Euro genutzt wurden.
Persönlich und digital
Noch mehr Zahlen: Aktuell hat die Kreissparkasse Ahrweiler rund 110000 Kunden, von denen mehr als Hälfte ihr Konto online führen. 9000 Mal pro Tag wird die Internetfiliale besucht, 850 Anrufe gehen pro Tag beim KundenServiceCenter ein und die Zahl der aktiven App-Nutzer stieg in 2024 auf mehr als 27000 an. Somit setzt die Kreissparkasse laut Mombauer auf „persönliche und digitale Nähe“.
Diese Nähe zeigt sich, so Achim Gemein, auch im Engagement des Geldinstitutes: „Wir sind sehr froh durch verschiedene Maßnahmen einen aktiven Beitrag zur Förderung der Region und der Menschen vor Ort zu leisten. Wir setzen uns auf vielfältige Weise für das ein, was im Leben wirklich zählt: Für die Menschen, für die Region, für uns alle. Allein im vergangenen Jahr konnte die Kreissparkasse die Vereine und Menschen in der Region mit mehr als 780000 Euro über Spenden und Sponsoring unterstützen und ist damit einer der größten Förderer im Kreis Ahrweiler.“
Die Mitarbeiter
Ende vergangenen Jahres waren bei der Kreissparkasse 385 Mitarbeiter tätig, davon 174 Menschen in Teilzeit, 38 Auszubildende, 13 Quereinsteiger und 194 Mitarbeiter mit mobilen Arbeitsplätzen beschäftigt. Die in 2024 aufgewandte Lohnsumme beläuft sich auf 25,6 Millionen Euro. In die Aus- und Weiterbildung wurden rund 615000 Euro investiert.
Und auch einen Grund zum Feiern gibt es in diesem Jahr. Die Kreissparkasse besteht seit 160 Jahren und ist damit die älteste Bank im Kreis Ahrweiler. Ein stattlicher Geburtstag, der am 24. April feierlich begangen werden soll. Dann unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Guido Mombauer. GS
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