Frischer Wind im Heimat-, Zunft- und Johannitermuseum Adenau
Angekündigte Veränderungen umgesetzt
Adenau. Die Anfang des Jahres angekündigten Veränderungen im Adenauer Heimat-, Zunft- und Johannitermuseum sind, bei laufendem Betrieb, inzwischen weitgehend umgesetzt. In diesem Zusammenhang konnten die Ausstellungen der „Wollweber- und Gerberzunft“ neu zugeordnet werden und wechselten ihren Standort innerhalb des Museums. Die alte „Schneiderei“ wurde entrümpelt und übersichtlicher gestaltet, eine Fossilien- und Mineraliensammlung in das Schaubergwerk Bendisberg bei Langenfeld/St. Jost ausgelagert und die „Schmiedearbeiten“ im Museum zusammengeführt. Auch die „Schreinerei“ beendete ihr langjähriges Kellerdasein. Rund um die von einem Adenauer Schreinerbetrieb zur Verfügung gestellte Hobelbank sind nun die historisch wertvollen Schreinerwerkzeuge für alle Besucher zu sehen. Angenehmer Nebeneffekt: Der bisherige Kellerraum bietet nunmehr Platz für die Vorbereitung von Ausstellungen des Vereins für Heimatpflege Adenau. So wird dort zur Zeit die Ausstellung „Von der Eifel in die Neue Welt“, die sich mit der Auswanderungswelle im 19. Jahrhundert nach Amerika beschäftigt, zusammengestellt. Sie ist ab Freitag, 29. August, bis Ende September diesen Jahres, und damit auch zum Heimatfest in den Geschäftsräumen der Volksbank RheinAhrEifel in Adenau zu sehen.
Auch die Präsentation des Johanniter- und Malteserordens im Adenauer Museum erfährt zunehmendes Interesse, seitdem der neu überarbeitete Museumsflyer in der Malteser Bundesakademie in Schloss Ehreshoven/Engelskirchen ausgelegt wurde.
In den kommenden Monaten gibt es viel zu tun: Die Familien- und Geschichtsforschung läuft unverändert weiter, Anfragen aus aller Welt werden beantwortet. Weitere Restaurierungsarbeiten am Adenauer Kreuzweg sowie Renovierungs- und Aufräumarbeiten im Heimat-, Zunft- und Johannitermuseum stehen an. Zudem hat der Vorstand des Vereins für Heimatpflege Adenau die Restaurierung eines wiedergefundenen Wegekreuzes beschlossen. Die Arbeiten sind bei einem befreundeten Steinmetz aus Weibern in Auftrag gegeben.
Pressemitteilung des
Heimat-, Zunft- und Johanniter-museums Adenau
