FWG-Fraktion findet Motivation der anderen Fraktionen nicht nachvollziehbar
Antrag auf Reduzierung der Ausschussmitglieder abgelehnt
Adenau. In der konstituierenden Sitzung des neuen Verbandsgemeinderates am 24. Juni stellte die FWG-Fraktion einen Antrag auf Reduzierung der Ausschussmitglieder von derzeit neun auf künftig acht Mitglieder in den Ausschüssen. Den zurückgehenden Bevölkerungszahlen sollte Rechnung getragen werden und zudem die umlagefähigen Kosten reduziert werden.
Aus dem Ergebnis der vergangenen Kommunalwahl ergibt sich eine Verteilung der Sitze in den Ausschüssen, die auch bei acht Mitgliedern den Mehrheitsverhältnissen gerecht wird. Bei fünf Sitzen für die CDU und drei Sitzen für die Opposition (Zwei Mal FWG, ein Mal SPD) wird in etwa die Stimmendifferenz aus der Wahl und somit der Wählerwille widergespiegelt.
In Zeiten knapper Kassen und sinkender Bevölkerungszahlen in der Verbandsgemeinde, so die FWG-Fraktion, wäre eine Reduzierung der Ausschussmitglieder auch ein Zeichen an die Bürger, dass der Rat auch hier entsprechend reagiert und auf durchaus mögliche Kosteneinsparungen setzt. Außerdem ist die Arbeit in den Ausschüssen durch eine Reduzierung effektiver und zielorientierter.
Die Motivation für eine Ablehnung des Antrages durch die anderen im Rat vertretenden Fraktionen ist den Freien Wählern nicht nachvollziehbar. Keiner Fraktion wären durch die Reduzierung der Ausschussmitglieder Nachteile entstanden. Der Wählerwille hätte sich auch weiterhin in der Verteilung widergespiegelt und letztlich als kleiner Nebeneffekt hätten Kosten über die gesamte Legislaturperiode von mehreren Tausend Euro eingespart werden können. Einfach so, es hätte lediglich des berühmten Sprungs über den eigenen vergangenheitsorientierten Schatten der CDU und SPD-Fraktionen bedurft.
Pressemitteilung
FWG-Fraktion im
VG-Rat Adenau
