Kreissparkasse Ahrweiler - Geschäftsstelle Adenau
Ausstellung „Tourismus im Adenauer Land“ eröffnet
Ausstellung ist noch bis Freitag, 18. September geöffnet
Adenau. Beim Heimatfest hatten die Besucher die Gelegenheit einen Blick auf die Ausstellung „Tourismus im Adenauer Land“, im Schalterraum der Geschäftsstelle der Kreissparkasse in Adenau, zu werfen die während der Öffnungszeiten noch bis Freitag, 18. September zu sehen ist. Eröffnet wurde die Ausstellung bereits am Mittwoch, 26. August vor dem Heimatfest unter Beteiligung vieler Interessierter. Für die Kreissparkasse Ahrweiler begrüßte Michael Jünger aus der Vorstandsetage die Gäste und insbesondere den Vorsitzenden vom Verein für Heimatpflege Adenau Bernd Schiffarth, der zusammen mit seinem Vorstand diese bedeutende Ausstellung zusammengetragen und aufgestellt hatte. Auch Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann begrüßte die zahlreichen Gäste und überbrachte gleichzeitig die Grüße von Bürgermeister Guido Nisius für die Verbandsgemeinde Adenau.
Der Verein für Heimatpflege sorgt für frischen Wind
Der Verein für Heimatpflege in Adenau zählt seit Jahrzehnten als eine Größe im kulturellen Leben der Stadt Adenau. Er betreibt nicht nur das Heimat-, Zunft- und Johannitermuseum, sondern sorgt mit stets neuen Ausstellungsideen für frischen Wind im Adenauer Kulturgeschehen, so Stadtbürgermeister Hoffmann, der den Ausstellern herzlich dankte. Der Dank des Stadtbürgermeisters ging aber auch an die Hausherren der Kreissparkasse Michael Jünger und Christian Frings, die in kurzer Zeit bereits die zweite Ausstellung in den Kassenräumen ermöglichten. Der Vorsitzende vom Heimatverein Adenau Bernd Schiffarth gab bei seinen Betrachtungen auf die Ausstellungsstücke gleich zu bedenken, dass bei einem solch komplexen Thema nur Bruchstücke die Thematik des Tourismus im Adenauer Land beleuchten könne. Aber dennoch wagt der Verein für Heimatpflege mit dieser Ausstellung eine historische Betrachtung von bekannten und weniger bekannten Stationen zu ermöglichen, so Schiffarth. Die Schwerpunkte hierbei hat der Verein für Heimatpflege auf die Bedeutung der Eisenbahnverbindung bis nach Adenau gelegt, die allerdings erst 1888 durch die Öffnung des Tunnels in Altenahr von Bedeutung für den Tourismus wurde. Aber auch der Blick auf die Gastronomie und Hotelerie in dieser Zeit sowie auf Verbände und Vereine. Hier darf der Nürburgring als Leuchtturm und Zugpferd nicht fehlen, der zu Beginn einen wahrhaftigen Massentourismus im Adenauer Land auslöste. Gleichzeitig aber auch dafür verantwortlich war, dass viele der Versuchung unterlagen das schnelle Geld zu machen, und wenn Rennen angesagt waren, dann wurde die Wurst schon mal kürzer und der Preis etwas höher, so Schiffarth.
„Eifeler auf Zeit“
Fast unbemerkt entwickelte sich aber auch der sanfte Tourismus mit zahlreichen Einrichtungen für Familien, für Kinder und Jugendliche. Kinderheime, Landschulheime, Jugendherbergen und Jugendzeltplätze schossen aus dem Boden, wie die Ausstellung eindrucksvoll zeigt. Zum heutigen Tourismus merkte Schiffarth an, das man den Mut aufbringen muss, den Gast an unsere eigenen Bindungen, zu unserer eigene Heimat und zu unserer Region teilnehmen zulassen und dazu gehört auch die regionale Küche mit regionalen Produkten. Machen wir doch aus dem Touristen einen „Eifeler auf Zeit“ und er wird es uns ewig danken, so der Vorsitzende Schiffarth mit seinem Wunsch zum Tourismus im Adenauer Land. Danke sagte Schiffarth den Vertretern der Kreissparkasse, seinen Mitstreitern vom Verein für Heimatpflege und den Mitarbeitern der Touristinformation Hocheifel-Nürburgring. Wer sich nun für die Geschichte rund um den Tourismus im Adenauer Land interessiert, sollte die Ausstellung noch bis zum 18.September in der KSK Geschäftsstelle in Aden au besuchen.
Ehemaliger Bürgermeister Hermann-Josef Romes ließ sich von den älteren Bürgern berichten.
Rast auf der Ruhebank .(v. l.) Geschäftsstellenleiter Kreissparkasse Adenau Christian Frings, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Vorsitzender Verein für Heimatpflege Adenau Bernd Schiffarth, Marktbereichsleiter KSK Ahrweiler Christoph Frings, Vorstand KSK Ahrweiler Michael Jünger.Fotos: Norbert Ulrich
