Jörn Kampmann besuchte Hümmel
Austausch über die Forstwirtschaft
Landtagskandidat für den Wahlkreis 14 informierte sich über die Gemeinde an der Landesgrenze
Hümmel. Station in Hümmel machte jüngst der SPD-Landtagskandidat Jörn Kampmann. Bei einem Treffen mit Ortsbürgermeister Franz Peter Schmitz und Förster Peter Wohlleben informierte sich Kampmann gemeinsam mit Erika Rebatschek und Sascha Nücken von der SPD Adenau über die Gemeinde an der Landesgrenze. Schwerpunkt des Termins bildete ein Austausch über die Forstwirtschaft. Die Gemeinde Hümmel setzt konsequent auf eine ökologische Forstwirtschaft und verzichtet vollständig auf den Einsatz von Vollerntemaschinen. Zudem verfolgt Sie das Ziel, dass sich der Wald selbstständig verjüngt und auf natürliche Weise zu einem größeren Anteil von Laubbäumen (Buchen und Eichen) zurückkehrt. Förster Peter Wohlleben erläuterte, dass die Gemeinde mit diesem Ansatz bislang sehr erfolgreich sei und der Gemeindehaushalt von dieser nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder profitiere. Erfolgreich sei zudem der „RuheForst“. Als Alternative zu herkömmlichen Bestattungsformen bietet die Gemeinde dort die Möglichkeit, in einem unter Schutz gestellten Wald beigesetzt zu werden. Vor Ort konnte sich Kampmann von dem Konzept überzeugen und mit Bürgermeister und Förster praktische Fragen des Betriebs des „RuheForstes“ und der Forstwirtschaft diskutieren. In Augenschein nahm Kampmann zudem die Dorfgemeinschaftshäuser in Hümmel und Pitscheid. Durch umfangreiche Baumaßnahmen hat die Gemeinde hier in den vergangenen Jahren die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass örtlichen Vereinen angemessene Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und auch private Feierlichkeiten bei geringen Mietkosten vor Ort durchgeführt werden können. In einem abschließenden Austausch wurde die Notwendigkeit einer besseren örtlichen Infrastruktur hervorgehoben. Ein Aspekt ist hierbei die Versorgung mit schnellem Internet, wobei erste Schritte hierbei bereits gemacht sind. Ortsbürgermeister Schmitz hob zudem die Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für die Gemeinde hervor. Erforderlich sei hier insbesondere die Beteiligung des Kreises Ahrweiler an dem Angebot eines Anruf-Sammeltaxis im Kreis Euskirchen: „Wer morgens mit dem Bus nach Bad Münstereifel fährt, kommt auf dem Rückweg leider nur bis zur Landesgrenze“, bedauerte er. Kampmann versprach, die Problematik mitzunehmen und mit den zuständigen Stellen zu erörtern.
Pressemitteilung
Jörn Kampmann
SPD-Landtagskandidat
