Lokalsport | 08.07.2015

46. Adenauer-Worldpeace-Trophy - GT3-Rennsport

BMW siegt bei der Hitzeschlacht des vierten VLN-Laufs

Der japanische Hersteller Lexus testet seinen Boliden Lexus RC F GT3 unter Rennbedingungen - Mercedes nimmt mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 am Rennen teil

Mit einer Fabelzeit von 8:02.897, trotz Speed Limit, sicherte sich der neue Mercedes-AMG GT3 bei seiner Rennpremiere die Pole-Position.BURG

Adenau. Die Wettervorhersagen mit Temperaturen von bis zu 35°C und gleich zwei Weltpremieren waren die bestimmenden Themen im Vorfeld zur 46. Adenauer-Worldpeace-Trophy. Bereits beim Lauf zuvor hatte Lexus verkündet, dass sie beim Rennen des MSC Adenau, das Potenzial des neuen Lexus RC F GT3 unter Rennbedingungen testen würden, womit der japanische Hersteller auch seinen Einstieg in den GT3-Rennsport einläutete. Mit der Bekanntgabe der Starterlisten bestätigten sich dann die Gerüchte, dass Mercedes nach der Vorstellung des neuen Mercedes-AMG GT3 auf dem Genfer Auto-Salon, ebenfalls mit seinem neuem Renngefährt erstmals an den Start rollen würde.

AMG im Pech Lexus auf Platz 10 und 11

Es sei vorweg genommen, mit vier Runden Rückstand und auf der 55. Gesamtposition spiegelte die Ergebnisliste am Ende nicht das wirkliche Potenzial des AMG Boliden wider. Mit einem Paukenschlag hatte der DTM-Rekordmeister Bernd Schneider (Schweiz) den neuen GT3-Renner eingeführt, und sich mit einer Zeit von 8:02.897 die Pole-Position gesichert. In der ersten Rennstunde umrundete Startfahrer Thomas Jäger (München) auf Position zwei mit dem AMG-Mercedes die Strecke, ehe ein Radlagerschaden und der damit verbundene Reparaturstopp einen erfolgreichen Premiereneinsatz vereitelten. Einen besseren Verlauf nahm dagegen das GT3-Debüt der beiden Lexus RC F GT3, die das Ziel auf Positionen 10 und 11 erreichten. Auch mit den Temperaturvorhersagen sollten die Meteorologen recht behalten, und so dürfte die Adenauer Worldpeace Trophy mit Werten von deutlich über 30°C als eine der heißesten Rennen in die Geschichte der VLN eingehen. Temperaturen, die in der an sich schon anspruchsvollen ‚Grünen Hölle‘ Mensch und Material an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit brachten. Und so erreichten auch nur 98 der 138 gestarteten Fahrzeuge das Ziel.

Platzierungen

Am besten mit den Bedingungen kam das Team von Walkenhorst Motorsport zurecht. Der private Rennstall aus Melle feierte mit dem Fahrertrio Michela Cerruti (Italien), Felipe Fernándes Laser (Leipzig) und Jesse Krohn (Finnland) seinen ersten Sieg. Zudem war Cerruti, nach Sabine Schmitz erst die zweite Frau, die in der 39-jährigen VLN-Geschichte einen Sieg einfahren konnte. Hinter dem BMW Z4 GT3 fuhren Peter Dumbreck (Großbritannien) und Alexandre Imperatori (China) im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports auf den 2. Rang. Auf Platz 3 erreichten die Sieger des 3. VLN Laufes, Klaus Abbelen, Sabine Schmitz (beide Barweiler) und Patrick Huisman (Niederlande), ebenfalls mit einem Porsche 911 GT3 vom Team Frikadelli Racing, das Ziel. Hinter den drei bestplatzierten Teams fuhren mit dem Porsche 911 GT3 RSR vom Wochenspiegel Team Manthey (Meuspath), Oliver Kainz (Kottenheim), Jochen Krumbach (Eschweiler) und Georg Weiss (Monschau) auf den 4. Rang, gefolgt von Christoph Breuer (Nettersheim), Michael Christensen (Dänemark) und Richard Lietz (Österreich) in einem weiteren Manthey-Porsche. Auf Position sechs überquerten Christian Mamerow (Waltrop) und Ferdinand Stuck (Österreich) als schnellste Audi Besatzung mit dem R8 LMS Ultra von Phönix Racing (Meuspath) die Ziellinie. Weiterhin auch auf Erfolgskurs in der Porsche-Cup-Klasse Marc Hennerici (Mayen), der gemeinsam mit Christian Menzel (Kelberg) im Cup Porsche 991 des Teams von Raceunion Teichmann Racing seinen zweiten Klassensieg sowie Wertungsgruppensieg in Folge feiern konnte.

Gesamtwertung

In der Gesamtwertung belegte das Fahrerduo beim Heimspiel, des für den MSC Adenau startenden RTR-Teams, hinter dem Phönix Audi den 7. Rang. Mit Rang 13 in der Gesamtwertung und der 3. Position in der SP7 konnte sich RTR zusätzlich noch über eine weitere erfolgreiche Platzierung freuen. Die RTR-Piloten Alex Autumn (Adenau) und Dominik Brinkmann (Dortmund) mussten sich damit, wenn auch nur knapp, den Besatzungen der beiden Porsche 911 GT3 Cup MR von Manthey Racing (Meuspath) geschlagen geben. Pilotiert wurde der erstplatzierte SP7-Porsche von Christoph Breuer (Nettersheim), Michael Christensen (Dänemark) und Liedz Richard (Österreich) gefolgt von Dieter Schmidtmann (Mechernich) und Andreas Ziegler (Sinzig) im zweiten Manthey Fahrzeug. Das beste Ergebnis für Black Falcon sicherten dem Team, Carsten Knechtges, Jürgen Bleul (Urbar) und Willi Friedrichs (Schalksmühle) den Klassen- und Wertungsgruppensieg für Fahrzeuge der Baujahre vor 2006. Keinen glücklichen Rennverlauf nahm das Heimrennen für den Eifelblitz. Nach dem der BMW 235i Racing unverschuldet in einen Startunfall verwickelt wurde, hatte das Team von Johannes Scheid (Kottenborn) während des Rennens mit Problemen zu kämpfen. Nach dem Sieg in Lauf 3 rettete man sich am Ende noch auf Rang 9 von 21 gestarteten Fahrzeugen in der BMW CUP Wertung ins Ziel.

47. ADAC Barbarossapreis,

Nach einer vierwöchigen Sommerpause folgt am Samstag, 1. August der vom MSC Sinzig ausgetragene 47. ADAC Barbarossapreis, der auch die die erste Saisonhälfte beschließt.

Siegesfreude bei Christian Menzel (li.) und Marc Hennerici (re.), sowie Teameigner Alex Autumn über den Erfolg in der Porsche Cup-Klasse. Mit Rang 13 in der Gesamtwertung und Position 3 in der SP7 konnte sich Autumn zusätzlich noch über seinen eigenen Rennerfolg freuen.

Siegesfreude bei Christian Menzel (li.) und Marc Hennerici (re.), sowie Teameigner Alex Autumn über den Erfolg in der Porsche Cup-Klasse. Mit Rang 13 in der Gesamtwertung und Position 3 in der SP7 konnte sich Autumn zusätzlich noch über seinen eigenen Rennerfolg freuen.

Große Freude bei Michela Cerruti, die nach Sabine Schmitz als zweite Frau in der 39-jährigen VLN-Geschichte einen Sieg einfahren konnte.

Große Freude bei Michela Cerruti, die nach Sabine Schmitz als zweite Frau in der 39-jährigen VLN-Geschichte einen Sieg einfahren konnte.

Mit einer Fabelzeit von 8:02.897, trotz Speed Limit, sicherte sich der neue Mercedes-AMG GT3 bei seiner Rennpremiere die Pole-Position.Fotos: BURG

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