Allgemeine Berichte | 06.01.2016

Müllenbacher Sternsinger trotzen Wind und Regen

Begeistert unterwegs, um Kindern in Not zu helfen

Auch das schlechte Wetter hinderte die Sternsinger nicht

Die Sternsinger 2016 der Gemeinde Müllenbach St. Hubertus: von links: Renè Klotz, Nele Klotz, Noah Lescher, Esther Kreuser, Jule Gilles, Daniel Schmitt, Fynn Lescher, Tina Schmitt und Nils Gilles. Privat

Müllenbach. Die Heiligen Drei Könige der Bibel hatten es nicht leicht. Tausende Kilometer mussten sie zurücklegen auf der Suche nach dem Kind in der Krippe und hatten dabei viele Hürden zu nehmen. Ihre Nachfolger im Jahr 2016 standen ihnen da kaum nach: Sie stapften durch Wind und Regen, mit nassen Kleidern und triefenden Haaren, zitternd und durchgefroren - aber dennoch entschlossen, das diesjährige Motto mit Leben zu füllen: „Segen bringen, Segen sein.“ Und das ist ihnen allen widrigen Umständen zum Trotz gut gelungen.

„Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit!“ hieß das ergänzende Leitwort der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen, und neun Sternsinger stellten dies eindrucksvoll unter Beweis. Am 2. Januar 2016 bereits waren die Kinder als Heilige Drei Könige gekleidet in den Straßen von Müllenbach unterwegs, brachten den Menschen den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 1.100 Euro kamen bei ihrer diesjährigen Sternsinger-Aktion zusammen.

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 58. Aktion Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet, die inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Die Sternsinger 2016 der Gemeinde Müllenbach St. Hubertus: von links: Renè Klotz, Nele Klotz, Noah Lescher, Esther Kreuser, Jule Gilles, Daniel Schmitt, Fynn Lescher, Tina Schmitt und Nils Gilles. Foto: Privat

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