Allgemeine Berichte | 18.06.2013

In der Verbandsgemeinde Adenau hatten am Sonntag die Fahrräder Vorfahrt

Bei der „Tour de Ahrtal“ hatten Autos Fahrverbot

Gerne angenommen wurden die Stationen, in denen sich die Radler ausruhen konnten.

VG Adenau. Am Sonntag beherrschten in der Verbandsgemeinde Adenau die Fahrräder das Straßenbild und da hatten die Autos beim Radaktionstag „Tour de Ahrtal“ von Müsch bis Dümpelfeld einfach Fahrverbot. Für die Anwohner an den Bundes- und Landesstraßen wohl auch eine angenehme Abwechslung, so ganz ohne die Motorengeräusche der Motorräder und Autos. Bereits am frühen Morgen machten sich die Ersten in Gruppen, Familien oder auch einzeln auf Tour um möglichst viele Stationen anzufahren, bei denen es die begehrten Stempel für die Startkarte gab, denn bei schon fünf Einträge galt die Karte als Los für die gut gefüllte Tombola. Zu den Organisatoren für die Verbandsgemeinde Adenau zählte die Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring mit Daniela Scheffold und ihrem Team, die in Müsch ihren Informationsstand aufgebaut hatten. Hier war auch der eigentliche Knoten- und Verbindungspunkt für all die Radler, die sich den ganzen Sonntag über auf ihre Fahrräder geschwungen hatten. Ganz egal ob von der Quelle der Ahr in Blankenheim oder von Kreuzberg über Ahrbrück kommend, hier mussten sie alle vorbei. So gab es auch gleich zwei Stationen mit Biergartenromantik in Müsch, die zum Essen und verweilen einluden, und da durfte es dann auch schon mal eine leckere Lachsvariante sein.

Wer mit Gottessegen unterwegs sein wollte, der startete seine Tour am Morgen nach dem Radlergottesdienst, mit der Rädersegnung von der Hahnensteiner Mühle zwischen Dümpelfeld und Insul. Für die gut Durchtrainierten ging es am Morgen erst einmal ins benachbarte Bundesland bis hinauf in die Gemeinde Blankenheim um die Radtour dann in freier und vom Autoverkehr ungestörter Fahrt durch die wunderschöne Landschaft bis nach Kreuzberg zu genießen, wo in diesem Jahr die Tour de Ahrtal endete. Zwischendurch konnte immer wieder ein Stopp eingelegt werden und nicht nur um die Karten abzustempeln, da alle Stationen mit verschiedenen Aktionen lockten. Bei wachsender Teilnehmerzahl mit E-Bikes hatten sich die Stationen auch hier eingestellt und boten kostenlose E-Bikes Ladetankstellen an.

In der Gemeinde Dorsel konnte der Fahrradsattel kurzfristig mit dem Pferdesattel getauscht werden und neben allerlei Kinderbelustigung lockte auch die Hüpfburg. In Antweiler ließen die Bürger die Radler an ihrer Kirmes teilhaben und da war die Auswahl am Kuchenbüffet einfach riesig. Wer sich für die Kampfsportart Teakwondo interessierte, für den gab es beeindruckende Vorführungen der OASF vor dem Gemeindehaus.

In Insul hatte Radsport Breuer seinen großen Infostand zum Thema E-Bike aufgebaut, bei dem es auch die Möglichkeit zur Ausleihe gab und auch der kleine Notfall wurde hier schnell versorgt. Im Einsatz waren auch all die Helfer vom DRK Ortsverein Adenau sowie Polizei und Feuerwehren, um den Radlern einen sicheren Fahrradspaß auf den Straßen zu bieten. So erlebten wieder Tausende von Radfahrern am Sonntag eine Tour durch die Eifel, aus einem Blickwinkel der ganz besonderen Art und nicht wie sonst, als Autofahrer immer nur im vorbeihuschen.

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Gerne angenommen wurden die Stationen, in denen sich die Radler ausruhen konnten.

Gerne angenommen wurden die Stationen, in denen sich die Radler ausruhen konnten.

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