Krankenhaus Adenau als Lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk Mittelrhein aufgestellt
Bestmögliche Versorgung schwer verletzter Unfallopfer sicherstellen
Adenau. Seit auf dem Nürburgring Rennen gefahren werden, ist das St. Josef-Krankenhaus die erste Anlaufstelle für Unfallverletzte. So lag es nahe, dass sich das Adenauer Krankenhaus von der DIOcert GmbH Mainz nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und des TraumaNetzwerks DGU als Lokales Traumazentrum auditieren ließ. „Wir haben jahrzehntelange Erfahrung in der Versorgung verletzter Patienten. Durch die Auditierung zum Traumazentrum wurde uns jetzt auch von offizieller Seite bestätigt, dass wir alle Anforderungen erfüllen, die nötig sind, um schwer verletzte Unfallopfer kompetent und zielgerichtet behandeln zu können“, berichtet Wolfgang Petersen, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie und Unfallchirurgie. Das St. Josef-Krankenhaus Adenau bietet Unfallopfern beste Behandlungsvoraussetzungen. Denn gerade von der schnellen und kompetenten Versorgung hängt es häufig ab, ob ein Schwerverletzter überlebt oder gesundheitliche Spätfolgen und Beeinträchtigungen erleidet.
„Deshalb ist in unserem Krankenhaus auch sichergestellt, dass Schwerverletzte rund um die Uhr in der Notfallaufnahme versorgt werden. Dazu gehört, dass 24 Stunden am Tag ein Operationssaal für Notfalloperationen zur Verfügung steht und ein Unfallchirurg, sowie ein Facharzt für Allgemeine oder Viszeralchirurgie und ein Anästhesist jederzeit kurzfristig erreichbar sind.
Das Haus hat sich intensiv auf die Prüfung vorbereitet. „Wir haben alle Abläufe und Strukturen sowohl innerhalb der chirurgischen Abteilung als auch abteilungsübergreifend auf den Prüfstand gestellt“, so Petersen. Bei der Versorgung Schwerverletzter müssen alle Beteiligten genau wissen, was zu tun ist. Deshalb waren auch die Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme, der Anästhesie, der Intensivstation, der Radiologie und des Labors in die Vorbereitungen zur Zertifizierung eingebunden. Gemeinsam wurden Abläufe analysiert und, wenn nötig, neu organisiert.
Zusätzlich liefert das Haus die Ergebnisse aus der Behandlung Schwerverletzter an das zentrale Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Bundesweit werden hier die Daten der Traumazentren gesammelt, ausgewertet und den Kliniken wieder zur Verfügung gestellt. „Die Rückmeldungen, die wir vom Traumaregister erhalten, zeigen uns, wie wir uns ständig weiter verbessern können“, so Petersen. Und das sei auch mit der Auditierung zum Traumazentrum verbunden, betont er: „die Bereitschaft, sich regelmäßig zu überprüfen und ständig an der Verbesserung der Abläufe, der Strukturen und der interdisziplinären Kooperation zu arbeiten“.
Gemeinsam mit dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler, dem Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied und anderen bereits zertifizierten Krankenhäusern in der Region ist das St. Josef-Krankenhaus Adenau jetzt auch Mitglied im „Traumanetzwerk Mittelrhein“, das im vergangenen Jahr zertifiziert wurde. Ziel dieses Netzwerkes ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter auszubauen, um so schwer verletzte Patienten bestmöglich versorgen und behandeln zu können.
Pressemitteilung
Marienhausklinikum
im Kreis Ahrweiler
