Allgemeine Berichte | 20.02.2013

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Initiative Region Mittelrhein wird beim Aktionstag „Gesundheit steckt an“ am 1. März auf dem Remagener Rhein-Ahr-Campus der Hochschule Koblenz die Betriebe für ihr Gesundheitsmanagement auszeichnen

Die Jury: Dr. Christoph Smieszkol, Dr. Beate Frank, Bernd Hammes, Julia Baldus, Dr. Luis Carlos Escobar Pinzon, Marlen Marko, Dr. Christoph Heidrich, Ulrike Mohrs, Helmut Hecking, Arne Rössel. wpa

Region Mittelrhein. Bei vielen Unternehmern herrscht heute Einsicht, dass die eigenen Beschäftigten Unterstützung brauchen. Stichwort Betriebliches Gesundheitsmanagement: Bereits viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Möglichkeiten, die Arbeitslast auf den Schultern besser zu ertragen, etwa durch gesunde Ernährung, durch Sport, durch sonstigen Ausgleich. Um das zu unterstützen, lobte die Initiative Region Mittelrhein im vergangenen Jahr erstmals einen Wettbewerb „Gesunde Betriebe in der Region Mittelrhein“ und wird im Rahmen des Aktionstages „Gesundheit steckt an“ am 1. März auf dem Remagener Rhein-Ahr-Campus der Hochschule Koblenz teilnehmende Betriebe für ihr Gesundheitsmanagement auszeichnen.

„Bis zum Jahresende meldeten sich 35 Betriebe zum Wettbewerb an“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Initiative Region Mittelrhein Werner Schmitt - fünf Kleinst-, sechs Klein-, fünf Mittel- und 19 Großbetriebe. Eine zehnköpfige Jury ermittelte schließlich die Sieger, die während des Aktionstages von Staatssekretär David Langner ausgezeichnet werden. Finanziell unterstützt wurde der Wettbewerb vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie im Rahmen der Initiative Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz; Schirmherrinnen sind Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die noch als Gesundheitsministerin zusagte, sowie Wirtschaftsministerin Eveline Lemke.

Unmittelbar vor dem Pressegespräch am 6. Februar hatte noch ein runder Tisch mit Experten getagt, die das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement näher erläuterten. Es geht dabei um den „Faktor Mensch“, hieß es beispielsweise von den Experten. Darüber machten sich die Unternehmer durchaus Gedanken, in einer Zeit, die zunehmend geprägt ist von Fachkräftemangel, demographischem Wandel und „Burn Out“. Unternehmen wollen präventiv agieren und die Mitarbeiter motivieren, etwas für sich zu tun. Unternehmer unterstützen sie dabei im Rahmen des Gesundheitsmanagements.

Es gibt aber nicht generell die eine Maßnahme. Vielmehr muss im Betrieb ausgelotet werden, welche Maßnahmen zum Betrieb und zu den Beschäftigten passen. Und diejenigen Unternehmer, die noch nicht starteten, müssen sich offensichtlich nicht per se Sorgen über die Kosten machen, denn schon kleine Maßnahmen können greifen. Es beginnt mit Arbeitsschutz und geht weiter mit Angeboten, die Spaß machen, gesund sind und die Kommunikation untereinander fördern. Dass sich Ausgaben in Betriebliches Gesundheitsmanagement lohnen, wird mit dem „Return of Investment“ beschrieben: Hier eingesetztes Geld macht sich offensichtlich bezahlt. Im Gegenzug lässt sich schnell ausmachen, dass Mitarbeiter, die ausfallen, das Unternehmen Geld kosten.

„Wo man einsteigt, ist eigentlich egal“, sagen Experten. Bei kleinen Betrieben ist der Chef wichtig. Ist er begeistert von der Idee eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements, kann er die Mitarbeiter begeistern. Dann kann man sich gemeinsam Ziele setzen, die umgesetzt werden.

Noch vor wenigen Jahren, so wird berichtet, galt in vielen Unternehmen die Regel, die persönliche Gesundheit sei Privatsache der Mitarbeiter. Dass sich dieser Trend umkehrte, beweist vielleicht auch die rege Teilnahme am Wettbewerb der Initiative Region Mittelrhein. Unternehmen, die noch den richtigen Einstieg ins Thema suchten, wurde die Möglichkeit eröffnet, sich von „Paten“ ehrenamtlich helfen zu lassen - auch Hermann Krupp, Geschäftsführer des mehrfach für das Betriebliche Gesundheitsmanagement ausgezeichneten Krupp-Medienzentrums und Chefredakteur von Blick aktuell, berichtete schon im letzten Jahr in der Hochschule Koblenz von den eigenen Erfahrungen und stellte sich als „Pate“ zur Verfügung.

Aktionstag am 1. März

Beim Aktionstag in Remagen am 1. März ist der Titel „Gesundheit steckt an“ Programm (Start ab 12 Uhr): Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen Erfahrungen austauschen, es sollen Tipps gegeben werden, wie sich Maßnahmen mit kleinem Budget umsetzen lassen. Eine Gesprächsrunde mit Experten wird sicherlich die ein oder andere Erkenntnis bringen. Zusätzlich wird eine Laudatio für jeden Preisträger des Wettbewerbs umgesetzte Maßnahmen auflisten.

WPA

Der Wettbewerb zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement soll künftig alle zwei Jahren stattfinden, sagte Werner Schmitt, stellvertretender Vorsitzender der Initiative Region Mittelrhein.

Der Wettbewerb zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement soll künftig alle zwei Jahren stattfinden, sagte Werner Schmitt, stellvertretender Vorsitzender der Initiative Region Mittelrhein.

Die Jury: Dr. Christoph Smieszkol, Dr. Beate Frank, Bernd Hammes, Julia Baldus, Dr. Luis Carlos Escobar Pinzon, Marlen Marko, Dr. Christoph Heidrich, Ulrike Mohrs, Helmut Hecking, Arne Rössel.Fotos: wpa

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