SG OASF/Barweiler
Das Endergebnis war leistungsgerecht
ESV Kreuzberg - SG OASF/Barweiler 2:2 (0:2). Bereits am Freitagabend stand am sechsten Spieltag das erste Saisonspiel auf einem Hartplatz gegen den dort beheimateten Aufsteiger ESV Kreuzberg an, der nach anfänglichen Schwierigkeiten zuletzt eine Siegesserie gestartet hatte und so ins obere Tabellendrittel vorgestoßen war. Anfangs fanden die Gäste vor 75 Zuschauern auf dem kleinen und engen Kreuzberger Platz nicht ins Spiel. So musste Lukas Knelke im Anschluss an einen Eckstoß einen Kopfball auf der Linie klären, ein fulminanter Volleyschuss aus 20 Metern klatschte an den Pfosten.
Mit der Zeit gelang es dann der Gastmannschaft, das Spiel durch eine zunehmende Zahl gewonnener Zweikämpfe etwas ausgeglichener zu gestalten und durch schnelles Spiel in die Spitze auch eigene Möglichkeiten zu kreieren. Mit der dritten Chance ging die SG in Führung. In der 38. Minute setzte Justin Fries mit einem präzisen Diagonalpass Christian Lückenbach in Szene, der anschließend von der linken Seite in Richtung Tor zog und platziert in die lange Ecke traf. Kurz vor der Pause fiel der Treffer zum sicherlich schmeichelhaften 0:2, als Sebastian Sesterheim nach einem abgefälschten Befreiungsschlag von Manuel Emmerichs allein aufs Tor zulief und im richtigen Moment auf Lukas Knelke querlegte, der unbedrängt einschieben konnte.
Die zweite Halbzeit begann mit einer echten Schrecksekunde für die Gäste, als Marcel Ley sein ganzes Können in die Waagschale werfen musste, um einen Kopfball von der Linie zu kratzen und ein ESV-Spieler das Kunststück fertigbrachte, den Abpraller aus einem Meter über das Tor zu setzen. Insgesamt verhielten sich die OASF-Spieler zu passiv und verließen sich einzig und allein auf die Defensive. In der 64. Minute führte ein Eckball zum Anschlusstreffer, als ESV-Kapitän Sebastian Ley hochstieg und aus fünf Metern zum 1:2 einköpfte. Nun intensivierten die Hausherren nochmals den Druck und kamen in der 69. Spielminute nach einer Flanke durch einen wuchtigen Kopfball von Florian Jacobs zum verdienten Ausgleich. Das Endergebnis war definitiv leistungsgerecht.
SG OASF/Barweiler II - SG Kempenich/Spessart II 2:0 (1:0). Am vierten Spieltag standen sich in Antweiler mit Oberahrtal und Kempenich die beiden einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften gegenüber. Die Hausherren mussten auf einige Spieler verzichten, konnten aber trotzdem 14 Spieler zu ihrem Kader zählen. Jedoch musste mit Andreas Marx erstmals in dieser Saison ein Feldspieler ins Tor gestellt werden. Anders als in den vergangenen Spielen begannen die Oberahrtaler gleich mit viel Druck. Die Gastgeber standen sehr hoch und suchten schon auf Höhe des gegnerischen Strafraums die Zweikämpfe. Schon nach wenigen Spielzügen ging die Offensiv-Taktik dann auf. Christian Jax wurde auf der rechten Seite gut von Marcel Kuhl in Szene gesetzt und spielte den Ball quer auf den mitgelaufenen Wolfram Lückenbach, der den Kempenicher Schlussmann zur frühen Führung überwinden konnte (5.).
Im weiteren Spielverlauf bot sich den Zuschauern dann meist das gleiche Bild. Die Gäste scheiterten immer wieder an der sehr sicher stehenden Oberahrtaler Hintermannschaft, profitierten aber von unnötigen Ballverlusten im Aufbauspiel, sodass es ihnen gelang, sich zeitweise in der Hälfte der Heimmannschaft festzusetzen. Für Torgefahr sorgten jedoch fast ausschließlich die Gastgeber, die vor allem durch Standards und Flanken immer wieder zu guten Chancen kamen. Mit der Zeit nahm die Aggressivität im Spiel zu, sodass die Partie nun durch Freistöße geprägt war und der Spielfluss verloren ging. Es dauerte schließlich bis zur 86. Minute, ehe die Hausherren das Spiel endgültig zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Maik Schwall brachte einen Freistoß gefährlich vor das Tor der Gäste, wo Wolfram Lückenbach am höchsten stieg und per Kopf den 2:0-Endstand erzielen konnte.
Vorschau
SG OASF/Barweiler - SG Bachem/Walporzheim (Sonntag, 4. Oktober, um 14.30 Uhr in Antweiler), SG Kirchwald/Langenfeld II - SG OASF/Barweiler II (Freitag, 2. Oktober, um 19.30 Uhr in Kirchwald).
Florian Verberk spielt bisher eine gute Saison.
