Bronzemedaille in Ultramehrkampf
Stephan König gewinnt Bronze im Ultramehrkampf bei WM in Helsinki
aus Rodder
Helsinki. Ein Jahr nach den letzten Ultramehrkampf-Meisterschaften in Boston/USA fanden in diesem Jahr die Hallen-Weltmeisterschaften in Helsinki statt. Der Ultramehrkampf gilt als einer der härtesten Wettkämpfe überhaupt und verlangt von den Athleten außergewöhnliche Ausdauer und Willensstärke. In zwei Tagen kämpften sich die zahlreichen Athletinnen und Athleten durch die 14 Disziplinen, dem doppelten Siebenkampf. Am Ende der zwei langen Wettkampftage erreichte König hinter Markus Stiegler aus Ulm (7285 Punkte) mit 7249 Punkten die Bronzemedaille in der AK M55. Gold ging an den laufstarken Südafrikaner Oloff van Zyl. Vor dem abschließendem 5000-Meter-Lauf, den 25 Runden auf der 200-Meter-Bahn lag König noch auf dem vierten Platz, konnte dann aber an dem Finnen Jukka Hannula (7167 Punkte) vorbeiziehen. Die Laufdisziplinen 60m, 60m Hürden, 200m, 400m, 800m, 1500m, 3000m und 5000m lief König, ohne zu sehr in den Laktatbereich zu kommen. Immer wieder muss man während des Laufens in seinen Körper hineinhören, um zu wissen, was man ihm zumuten kann, um hinterher die nächste Disziplin ordentlich zu absolvieren. „Es war ein unglaublich harter Wettkampf, mit der Bronzemedaille bin ich sehr zufrieden“, so König nach dem Wettkampf und freut sich nun nach der wichtigen Regenerationsphase auf die kommende Sommersaison.
Ergebnisse-Ultramehrkampf: 60m (8,59 sec.), Weitsprung (4,89m), 800m (2:49,46 min.), Kugelstoß (9,34m), 400m (67,09 sec.), Hochsprung (1,39m), 3000m (13:13,93 min.), 60m Hürden (10,79 sec.), Stabhochsprung (2,30m), 1500m (5:59,57 min.), Gewichtwurf (7,08m), 200m (28,53 sec.), Dreisprung (9,45m) 5000m (23:41,53 min.)
Stephan König beim 800m Lauf Foto: Günther Schmid
