Gillig Mühle in Antweiler
Der Mühlentag war ein voller Erfolg
Antweiler. Von den vielen ehemaligen Mühlen die an der Oberahr beheimatet waren, existieren heute nur noch wenige. Eine davon ist die Mühle Gillig in Antweiler die am Pfingstmontag ihre Tore für jedermann geöffnet hatte. Über dem Türsturz am Eingang ist der Name des ersten Besitzers sowie das Entstehungsdatum festgehalten.
Aus dem 17. Jahrhundert
Dieser Balken trägt die Jahreszahl 1686 und das Wappen des Herzogs von Aremberg. Nach der Auflösung des Herzogtums gelangte die Mühle Anfang des 19. Jahrhunderts in Privatbesitz. Von seinem Vater Peter Gillig übernahm der jetzige Besitzer Müllermeister Ewald Gillig die Mühle und betrieb sie noch bis 1976. Bereits seit 1913 wird die Wasserkraft mittels einer Turbine als Stromerzeugung genutzt. Über die Funktionsweise der Turbine und die harte Arbeit des Müllers informierten Müllermeister Ewald Gillig sowie Udo Mechlinski in stündlichen Führungen die zahlreichen Besucher beim Gang in und um die Mühle.
"Entenrennen"
Zusammen mit den Limbachtaler Musikanten hatte Ewald Gillig unter Mithilfe vieler ehrenamtlicher Helfer den Tag organisiert. Es wurde aber auch einiges geboten. Für die Kinder war eine Streichelecke aufgebaut, wo Kaninchen und Enten gestreichelt und gefüttert werden konnten. Pony- und Eselreiten wurde von den Kindern gerne angenommen. Zum festen Bestand beim Mühlenfest gehört das Entenrennen. Hier konnte mit einem Loskauf für eine Plastikente eine Startnummer erworben werden. Die Enten wurden gleichzeitig in die Ahr gesetzt, welche von den gelben Enten als erstes den Mühlenteich erreicht, hatte dass Rennen gewonnen.
Tolle Siegerprämie
Dem Gewinner lockte eine Siegprämie von 250 Euro. Für die musikalische Unterhaltung waren der Musikvereine aus Hümmel und Hohe Acht, sowie das Jugendorchester der Limbachtaler Musikanten zuständig. Der Erlös des Festes ist für das Jugendorchester und die Jugendarbeit bestimmt.
In Führungen erfuhren die Gäste Interessantes über die Arbeit in der Mühle.
Interessiert lauschten die Gäste den Erzählungen von Müllermeister Ewald Gillig.
