SG OASF/Barweiler
Der nächste Albtraum in blau-gelb
Die 1. Mannschaft hat gegen den tabellenvierten SV Dernau I im Auswärtsspiel mit 5:1-Toren (2:0) gepunktet
Dernau. Nach dem Befreiungsschlag gegen die SG Franken machte sich die erste Mannschaft auf den Weg zum Tabellenvierten aus Dernau. Bei besten Wetterverhältnissen hatten um die 15 Zuschauer die Reise an die Mittelahr mit angetreten und hofften, einen Auswärtssieg der Mannschaft erleben zu können.
Doch es sollte alles ganz anders kommen. Von Beginn an waren die Gastgeber das wachere und aggressivere Team und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Mit dem ersten guten Angriff gingen sie dann auch in Führung. Ein Spieler wurde auf der rechten Seite freigespielt und flankte den Ball anschließend flach in den Rückraum, wo ein Mitspieler Maß nahm und den Angriff mit einem Direktschuss in die kurze Ecke vollendete. Zunächst zeigten sich die Gäste wenig geschockt vom frühen Rückstand und kamen zu einigen aussichtsreichen Standardsituationen, die aber letztlich keine gefährlichen Abschlüsse mit sich brachten. Lediglich Peter Klein prüfte den SVD-Torwart mit einem Drehschuss auf die kurze Ecke. Die besseren Chancen hatte eindeutig Dernau. So landete ein Kopfball nach einer Freistoßflanke am Pfosten und ein Spieler verfehlte das Tor frei vor Marcel Ley nur knapp. Sekunden vor der Pause gewannen die Gastgeber im Mittelfeld den entscheidenden Zweikampf und schalteten sofort nach vorne um. Letztlich tauchte ein Dernauer alleine vor dem Tor auf und erzielte mit einem platzierten Flachschuss das 2:0.
Nach der Pause versuchten die Oberahrtaler, das Spiel offensiver anzugehen. Was noch passiert wäre, wenn Sebastian Sesterheim nach einem langen Sprint über die rechte Seite zum Anschlusstreffer eingenetzt hätte, ist ungewiss. So aber flog der Ball über das Tor. Es sollte für eine lange Zeit die letzte Chance aus dem Spiel heraus bleiben. Umgekehrt erwies sich die Abwehr der Gäste als konstant anfällig. So war es auch nicht überraschend, dass der Gegner nach einem Eckball im Nachsetzen zum 3:0 kam, nachdem die am Pfosten postierten Spieler nicht von der Linie rückten und somit das Abseits aufhoben. Nur wenige Minuten später kam ein Dernauer nach einem weiten Einwurf von der rechten Seite an der Strafraumgrenze zum Schuss und platzierte diesen punktgenau zum 4:0 in der langen Ecke. Auf der anderen Seite wurde den Gästen nach einem Foul an Christian Lückenbach leider ein klarer Elfmeter verweigert. Mit der nächsten Aktion fiel dann aber doch der Ehrentreffer. Sebastian Sesterheim flankte den Ball in die Mitte, wo Christian Lückenbach zunächst noch am Torwart scheiterte, dann aber im zweiten Versuch ins leere Tor traf. Den Schlusspunkt aber setzte die Heimmannschaft. Nach einem ungeahndeten Stürmerfoul hörten die Gäste auf zu spielen, sodass ein SVD-Spieler freie Bahn hatte und den Ball seelenruhig ins Netz lupfen konnte. ´
Fazit: „Diese Leistung war alles andere als zufriedenstellend. In der ersten Halbzeit hatte man sehen können, dass Dernau in der Defensive durchaus verwundbar gewesen wäre, aber letztlich fehlte über 90 Minuten einfach der unbedingte Wille, mehr Tore zu erzielen und das Spiel zu gewinnen. Dernau nahm den Kampf einfach besser an und ging somit als verdienter Sieger vom Platz. Für Oberahrtal war es nach dem Derby in Müllenbach die nächste Packung gegen eine Mannschaft mit den Farben blau und gelb.“
SG Kirchwald/Langenfeld II - SG OASF/Barweiler II abgesagt
Der 2. Mannschaft der SG OASF/Barweiler hätten bei einem vom Gegner festgelegten Spielbeginn um 14:45 Uhr lediglich sechs einsatzbereite Spieler zur Verfügung gestanden. Eine Anfrage auf Spielverlegung wurde von den Gastgebern im Vorfeld abgelehnt. Daraus resultierend musste die Begegnung abgesagt werden, wodurch die Punkte kampflos der SG Kirchwald zugesprochen werden.
„Es gibt noch Gerechtigkeit ...“
JSG Barweiler/OASF/Wershofen/Nohn/Ahbach - JSG Vulkanhöhe-Brück-Dreis, 3:2 (1:2): Der Start in die Rückrunde der A-Jugend aus Barweiler kann mit Fug und Recht als Fehlstart bezeichnet werden. Nachdem das Team das erste Spiel noch gewonnen hatte (6:2 gegen Dorsa), gab es gegen die Teams aus Prüm (1:2) und Tawern (1:10) bittere Pleiten. Dabei war vor allem die Niederlage gegen Prüm mehr als vermeidbar, da sie bis zur 87. Spielmute noch 1:0 in Führung gelegen hatte. So musste die Mannschaft akzeptieren, dass sie zwischenzeitlich vom dritten Platz verdrängt wurde. Umso wichtiger wurde dadurch die Begegnung im Lokalderby gegen die Truppe aus Kelberg, die bis dato eine ruhige Saison im Tabellenmittelfeld verbringt.
Sichtlich gezeichnet von den vergangenen Spielen, agierte die Heimelf zunächst unsicher. Aufgrund von vielen Ungenauigkeiten konnte kein wirklicher Spielfluss entstehen. Gefährlich wurden beide Mannschaften in der Anfangsphase nur nach Standards. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass der erste Treffer des Tages aus einem solchen resultierte. Ausgerechnet Innenverteidiger Stefan Schüller war nach einer Ecke mit einem Nachschuss vom Sechzehnerrand erfolgreich. Ausgerechnet deswegen, da ihm in seinem letzten Spiel in der A-Jugend endlich sein erster Treffer gelang. Der Verteidiger wird die kommenden Monate nach bestandenem Abitur in die USA gehen.
Der Treffer brachte dem Spiel der Gastgeber allerdings immer noch nicht die gewünschte Sicherheit, ganz im Gegenteil: Nur fünf Minuten später bestraften die Gäste nach einem schnell und wohl auch falsch ausgeführten Einwurf die Spieler aus Barweiler für ihr emotionsloses Auftreten und kamen zum verdienten Ausgleich. Auch in der Phase bis zum Halbzeitpfiff war das Spiel äußerst unansehnlich. Die JSG Barweiler ließ jegliche Attribute, die sie noch in der Hinrunde so stark gemacht hatten, vermissen: Kampfgeist, Spielwitz und Effektivität. Zwei Minuten vor der Halbzeit bekam das Team dafür erneut die Quittung. Ein berechtigter Foulelfmeter wurde vom Schützen aus Kelberg souverän verwandelt. So ging es nicht unverdient mit einem 1:2-Rückstand in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich dasselbe Bild: Spielerisch war die Leistung beider Mannschaften mehr als dürftig. Es konnte förmlich die Unsicherheit gespürt werden. Es fehlte der Elan und das Engagement. Einzig nach Standards kamen die Gastgeber immer wieder gefährlich zum Abschluss. Es bestand das Gefühl, dass dies an diesem Tage die einzige Möglichkeit sei, noch mal zurückzukommen. Und so kam es auch: Nach einer Freistoßflanke von Tim Blech herrschte Verwirrung im Strafraum der Gäste. Felix Schlimpen behielt als Einziger die Übersicht und bugsierte das Leder mit einem trockenen Rechtsschuss ins Netz. Das Tor weckte neue Kräfte bei der Heimelf. Wenn es schon spielerisch nicht funktionieren sollte, so wurde zumindest Kämpferherz gezeigt. Das Team um Trainer Sebastian Heinzen wollte t auch den Sieg und warf die letzten zwanzig Minuten alles nach vorne. Ein Freistoß nach dem nächsten landete im Strafraum der Gäste. Ein Tor lag in der Luft, doch es sollte zunächst nicht fallen. So lief bereits die 90. Spielminute, als der erlösende Treffer dann doch noch fiel, natürlich nach einem Freistoß. Eine Flanke aus dem rechten Halbfeld nahm Jan Pidde direkt ab und knallte den Ball ins Tor. Auf und neben dem Platz gab es kein Halten mehr.
Fazit: „Nach 60 schwacher Minuten zeigten die Gastgeber endlich das gewünschte Herzblut und kämpften sich zurück in die Partie. So war der Sieg letztlich sicherlich nicht unverdient, da am Ende nur noch eine Mannschaft den Sieg wirklich wollte. Nun bleibt es zu hoffen, dass das Team an dieses Ergebnis in den kommenden Wochen anknüpfen kann.“
