Politik | 20.08.2015

SPD-Landtagskandidat besucht Antweiler

„Die Dinge vor Ort anschauen“

Ortsbürgermeister Peter Richrath (2.v.l.), Jörn Kampmann (5.v.l.), Marcel Werner (3.v.r.) sowie Helmut Nagelschmidt (1.v.r.) und weitere Mitglieder des Gemeinderates.privat

Antweiler. Der SPD-Landtagskandidat Jörn Kampmann besuchte jüngst die Gemeinde Antweiler in der Verbandsgemeinde Adenau. In Gesprächen mit Ortsbürgermeister Peter Richrath und weiteren Mitgliedern des Gemeinderates informierte er sich über Geschichte und Infrastruktur der Gemeinde. Richrath wusste insbesondere über eine für eine Gemeinde dieser Größe gute Versorgungssituation im Bereich Einzelhandel und Ärzte zu berichten. Auch stehen auf dem Gebiet der Gemeinde Antweiler zahlreiche Arbeitsplätze zur Verfügung. Bestimmendes Thema des Gesprächs war der Lückenschluss des Ahrtal-Radweges. „Die Route ahrabwärts über die Landesstraße ist zum Teil lebensgefährlich“, beklagten die Mitglieder des Gemeinderates. „Gerade für eine Region, in der der Tourismus eine große Rolle spielt, ist der Lückenschluss des Radweges besonders wichtig. In dieser wunderschönen Landschaft unbeschwert Radtouren machen zu können, ist Erholung pur. Der Lückenschluss des Radweges ist daher nicht verhandelbar“, sagte Kampmann seine Unterstützung im weiteren Verfahren zu.

Bei einem anschließenden Ortsrundgang nahm Kampmann, der von SPD-Kreistagsmitglied Marcel Werner und Helmut Nagelschmidt von der SPD Adenau begleitet wurde, den örtlichen Kindergarten, das Feuerwehrhaus, das Neubaugebiet und die durch den Ort verlaufende Landesstraße in Augenschein. „Insbesondere der Einblick in das Feuerwehrhaus war sehr interessant. Bei der Außenansicht des Gebäudes lässt sich nicht erkennen, dass es hier Probleme geben könnte. Wenn man aber im Inneren sieht, dass ein Fahrzeug quer in der Halle steht und die Feuerwehrleute sich in den Fahrzeugabgasen umziehen müssen, wird der Veränderungsbedarf greifbar“, zeigte Kampmann sich nachdenklich. „Diese Eindrücke bekommt man nur, wenn man in den Gemeinden unterwegs ist und sich die Dinge vor Ort anschaut.“

Bei einer abschließenden Gesprächsrunde kam auch das Thema ÖPNV zur Sprache. „Die Versorgung mit Bussen ist bei uns sehr schlecht. Dabei zeigt ein Blick über die wenige Kilometer entfernte Kreisgrenze, dass es gehen könnte“, klagten die Mitglieder des Gemeinderates. „Der Kreis ist gefordert, die Situation zu verbessern“, waren sich die Anwesenden einig.

Pressemitteilung

Büro des SPD-Landtags-

kandidaten Jörg Kampmann

Ortsbürgermeister Peter Richrath (2.v.l.), Jörn Kampmann (5.v.l.), Marcel Werner (3.v.r.) sowie Helmut Nagelschmidt (1.v.r.) und weitere Mitglieder des Gemeinderates.Foto: privat

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