Allgemeine Berichte | 25.11.2015

Kammerkonzertreihe im alten Kornspeicher von Gilligs Mühle in Antweiler

Die Musik soll im Vordergrund stehen

Die Volksbank unterstützt die Kammerkonzertreihe zum Jahresausklang in Gilligs Mühle (von links): Alex Frings (Volksbank Adenau), Thomas Klassmann (Regionalmarktdirektor Volksbank RheinAhrEifel), Heather Meurer (Heimatpflegeverein Antweiler), Robert Nikolayczik (Ideengeber), Ewald Gillig (Gastgeber Gilligs Mühle) und Heinz Werthessen (Heimatpflegeverein Antweiler).UM

Antweiler. In der Trägerschaft des Heimatpflegevereins Antweiler mit Ewald Gillig als Gastgeber und der Volksbank RheinAhrEifel als Sponsor startet in diesem Jahr erneut eine Kammerkonzertreihe im alten Kornspeicher von Gilligs Mühle in Antweiler. Die Termine hierfür wurden wieder zwischen Weihnachten und Neujahr gewählt. Bei der Pressekonferenz in den Räumen der Volksbank in Adenau, bei dem der neue Regionalmarktdirektor Thomas Klassmann die Mitglieder vom Heimatpflegeverein, Heather Meurer und Heinz Werthessen, sowie Gastgeber Ewald Gillig und den Ideengeber Robert Nikolayczik begrüßte, stellte Nikolayczik die drei bevorstehenden Veranstaltungen mit den Schlagworten regional, schlicht und nachhaltig vor.

Die Regionalität drückt sich hierbei in der Beteiligung von überwiegend in der Eifel ansässigen Künstlern aus. Aber auch inhaltlich wurde der Bezug zu der „Eifler Musikgeschichte“ gesucht und vom Aremberg bis zur Burg Kreuzberg auch gefunden. Bei der Konzertreihe wird auf teure, aufwendige und wenig aussagekräftige Werbemittel verzichtet. Es sei wichtig, dass die Musik im Vordergrund stehe, so Nikolayczik.

Wichtig und erfreulich sei es, dass sich mit dem Heimatpflegeverein nicht nur ein Träger, sondern auch viele ehrenamtlich helfende Hände gefunden hätten. Für die Nachhaltigkeit spricht der niedrige Eintrittspreis, wobei es wichtig war, allen Interessierten ein preislich annehmbares Angebot machen zu können und die Kinder beim Kinderkonzert sogar kostenfrei einzuladen, so Nikolayczik.

So sollen die Kinder beim Kinderkonzert als die Musikerinnen und Musiker von Morgen angesprochen werden. Gerade in der ländlichen Region ist es wichtig, die Kunst mit kurzen Anfahrtswegen vor Ort anzubieten, was auch in Zeiten des Klimawandels der Umwelt zugutekommt. Hierbei wird gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht, den Parkplatz vor der Ahrbrücke zu benutzen und nicht bis zur Mühle vorzufahren.

Regionalmarktdirektor Klassmann sieht das Engagement der Volksbank als „genossenschaftliche Verantwortung“, aus der heraus ein Teil der starken Heimatgemeinschaft die Vereine und Organisationen in der Region unterstützt wird. Die Genossenschaftsbank unterstützt seit jeher gemeinnützige Aktivitäten vor Ort und leistet so eine intensive Förderung der Heimatkultur, wobei sie soziales Engagement übt, bekräftigte Klassmann.

Die Konzertreihe beginnt am Sonntag, 27. Dezember, um 19 Uhr mit „Le Café“ (Drogen und Musik im 18. Jahrhundert) mit Werken von Johann Sebastian Bach, Nicolas Bernier und anderen. Dem folgt am Montag, 28. Dezember, um 16 Uhr das Kinderkonzert „Mozart als Kind“ (Musik und Geschichten um den jungen Mozart zum Hören, Mitspielen und Singen). Für die Kinder ist der Eintritt frei. Hier sollten alle auch genau zuhören, denn es gibt noch ein kleines Preisrätsel mit Gewinnen. Das dritte Konzert findet dann am Dienstag, 29. Dezember, um 19 Uhr statt - als „Eifeler Musikgeschichte(n)“.

Die Konzerte zum „Jahres-aus-Klang“ finden im alten Kornspeicher der Gilligs Mühle, Mühlenweg, 53533 Antweiler, statt. Karten sind unter karten@jahres-aus-klang.de oder im Vorverkauf bei der Buchhandlung Rees in Adenau und bei Früchte Bleuel in Antweiler zu erwerben. Infos unter www.jahres-aus-klang.de.

Die Volksbank unterstützt die Kammerkonzertreihe zum Jahresausklang in Gilligs Mühle (von links): Alex Frings (Volksbank Adenau), Thomas Klassmann (Regionalmarktdirektor Volksbank RheinAhrEifel), Heather Meurer (Heimatpflegeverein Antweiler), Robert Nikolayczik (Ideengeber), Ewald Gillig (Gastgeber Gilligs Mühle) und Heinz Werthessen (Heimatpflegeverein Antweiler).Foto: UM

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