Theaterfreunde Barweiler führten im Saal Hüllen ein Lustspiel von Regina Harlander auf
Die geldgierige Verwandtschaft
Barweiler. „Dreimohl Huuh“ lässt die geldgierige Verwandtschaft bei einer Geburtstagsfeier ihren Onkel Gustav leben: Das erfahren die Zuschauer im Lustspiel von Regina Harlander in Barweiler Platt bei den Theaterfreunden im Saal Hüllen. Für die Regie des Dreiakters ist auch in diesem Jahr Nicole Hauprich verantwortlich. Als Souffleur fungiert Reiner Möseler, die hilfreiche Dame für die Requisite hinter der Bühne ist Renate Krauth. Für den Bühnenaufbau zeichneten Rudi Löhr und Helmut Puderbach verantwortlich, Wolfgang Möseler übersetzte das Stück ins Barweiler Platt.
Nun zum Verlauf des Stückes. Es ist wieder einmal so weit: Der begüterte Onkel Gustav (Harald Wirfs) feiert Geburtstag. Onkel Gustav ist ein gut situierter, alleinstehender Rentner, der noch sehr gut in der Lage ist, sich gegen seine geldgierige Verwandtschaft durchzusetzen. Seine Haushälterin, Fräulein Hildegard, steht ihm dabei loyal und freundschaftlich zur Seite. Paul (Michael Friedrichs), ältester Neffe von Gustav, spielt gern den Casanova und ist deshalb, obwohl er ledig ist, nie allein. Zu dieser Feier hat er die attraktive, sehr freundliche, aber sehr naive Jacqueline (Monika Cläsgens) mitgebracht.
Dann wäre da noch Rudi (Jürgen Fleischer). Der jüngere Bruder Pauls ist verheiratet, aber kinderlos - und steht etwas unter dem Pantoffel seiner Ehefrau Edeltraud (Heidi Weber), die rechthaberisch und (wie sollte es anders sein) auch geldgierig ist. Die gleichen Probleme hat Anton (Matthias Koll), ein weiterer Neffe, mit seiner Ehefrau Rita (Marion Schaefer), nur dass die noch mehr auf ihren Sohn Wolfgang (Florian Peffer), den gemütlichen, aber wehleidigen „ewigen Studenten“, bedacht ist.
Ein ganz anderes Kaliber ist Gustavs ledige Nichte Anna (Silvia Fleischer). Sie trinkt sich zwar gern einen, ist dafür aber offen und geradeheraus. Dann wäre da noch Doktor Ernst (Christian Kraatz), seines Zeichens Hausarzt und guter Freund vom alten Schlitzohr Gustav. Weil der seiner popeligen geldgierigen Verwandtschaft Dimitris Suvlakis (René Wirfs) als seinen unehelichen Sohn und Alleinerben aus Griechenland seinen staunenden Verwandten präsentiert.
Ob das alles gut geht? Wer das erfahren möchte, kann das noch am Samstag, 28. November.
Beginn ist Freitag und Samstag um 20 Uhr. Einlass ist jeweils eine Stunde vorher. Weil die Vorstellungen aber alle ausverkauft sind, kann bei Gerdmie Schaefer unter Tel. (0 26 91) 74 95 nachgefragt werden, ob noch Restkarten vorhanden sind.
Die Verwandtschaft streitet sich um das Erbe von Onkel Gustav.
Die große Überraschung: Onkel Gustav präsentiert der Verwandtschaft den unehelichen Sohn aus Griechenland.