Politik | 02.04.2013

TUS Koblenz und Eintracht Trier trennen sich unentschieden

Doch für die „Fans“ gab es ein Nachspiel

Koblenz. Auf dem Platz verlief die Regionalligabegegnung zwischen der TUS aus Koblenz und der Eintracht aus Trier am Ostersamstag friedlich.

Vor 2711 Besuchern, so die offizielle Zahl, darunter etwa 200 Gästefans, trennten sich beide Mannschaften 2:2 unentschieden.

Eigentlich hätte auch der Einsatz für die Polizei und die Ordnungskräfte am Ostersamstag genauso friedlich verlaufen können, hätten nicht einige Fans die Grenzen des Erlaubten überschritten.

So wurden bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag, 21.45 Uhr, Fans der Heimmannschaft durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am unerlaubten Betreten des Stadions, gehindert.

Am Vormittag selbst wurden einige Koblenzer-Fans angetroffen, die Schmähplakate für die Trierer Fans bei sich trugen. Diese Plakate wurden sichergestellt.

Unmittelbar vor dem Spiel versuchte eine größere Gruppe Koblenzer Fans mehrfach

„Kontakt“ mit gegnerischen Fans aufzunehmen, die zu Fuß in Richtung Stadion unterwegs waren.

Durch konsequentes Einschreiten der Polizeikräfte konnte dies jeweils verhindert werden.

Wieder waren es Koblenzer Fans, die an Ausschreitungen im Bereich des Stadions beteiligt waren. Elf dieser sogenannten Fans verhielten sich dermaßen daneben, dass nach erfolgter Personalienfeststellung, entsprechende Strafanzeigen wegen Beleidigung vorlegt wurden.

Einer dieser Fans widersetzte sich gewaltsam seiner Personalienfestestellung, leistete massiv Widerstand und verbrachte anschließend den Nachmittag im Polizeigewahrsam.

Während des Spiels verhielten sich beide Fanlager ruhig.

Positiv erwähnenswert, dass keine Benaglos oder sonstige Pyrotechnik abgefackelt wurde.

Doch nach dem Spiel war es plötzlich mit der Ruhe vorbei.

Etwa einhundert Koblenzer Fans suchten erneut die Konfrontation mit den Trierern, die von der Polizei eskortiert, zum Bahnhof geleitet wurden.

Dies begann noch in unmittelbarer Nähe des Stadions, als sie versuchten, über den Rot-Weiss-Platz zu den Trierer Fans zu gelangen. Dies konnte durch den sofortigen Einsatz von Diensthundeführern und weiterer Polizeikräfte verhindert werden.

Dieses Verhalten der „Problemfans“ setzte sich noch bis zum Bahnhof hin fort. Nur dem unmittelbaren und konsequenten Einschreiten der Polizeikräfte ist es zu verdanken, dass es nicht zu größeren Auseinandersetzungen zwischen den beiden rivalisierenden Fangruppierungen kam.

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