Politik | 20.07.2015

Schusswaffe war Schreckschusspistole

Ehekrach führte zu größerem Polizeieinsatz

Ein Ehekrach führte gestern Abend gegen 21.45 Uhr in Mayen zu einem größeren Polizeieinsatz. Die Ehefrau hatte nach Streitigkeiten das gemeinsame Haus verlassen und die Polizei alarmiert. Sie schilderte, ihr Mann sei im Besitz einer Schusswaffe, habe sogar im Haus geschossen und es befänden sich noch weitere Personen im Haus. Das Haus wurde anschließend sofort polizeilich umstellt und aufgrund einer möglichen Geiselnahme wurden Spezialkräfte der Polizei angefordert. Nachdem mehrere polizeiliche Kontaktversuche mit dem Ehemann gescheitert waren, konnte er letztlich noch vor dem Einsatz der Spezialkräfte widerstandslos festgenommen werden, als er das Haus verließ und seine Terrasse betrat.

Der Mann war alkoholisiert. Ein Alkotest zeigte einen Wert von 1,20 Promille. Entgegen der ersten Einschätzung hatte keine Geiselnahme vorgelegen. Bei der genannten Schusswaffe handelte es sich um eine Schreckschusspistole. Diese hatte der Ehemann im Rahmen genannten der Streitigkeiten im Beisein seiner Frau abgefeuert und hierdurch bei ihr ein Knalltrauma verursacht. Die Waffe wurde sichergestellt und gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurde er in ärztliche Behandlung übergeben.

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