Allgemeine Berichte | 21.02.2014

Karnevalssitzung in Barweiler

Ein Dreigestirn regiert die Narren

Prinz Rudi (Löhr), Bauer Juliane (Kettel) und Jungfrau Pia (Reuland) erhielten tollen Empfang

Juppe Harald und sein Pinguin Fridolin brachten den Saal zum toben.

Barweiler. Mit in- und auswärtigen Rednern und Tanzgruppen hatte der Theaterverein aus Barweiler wieder ein gelungenes närrisches Programm zusammengestellt. Proppenvoll war der Saal Hüllen in Barweiler, als Sitzungspräsident Jürgen Fleischer mit seinen zehn Damen das närrische Volk begrüßte. Die Limbachtaler unter Leitung von Hans Pohl sorgten direkt mit ihren schwungvollen Liedern für lockere Atmosphäre und so wurden die teils kostümierten Zuschauer beim Schunkeln richtig angeheizt. Trainerin Renate Krauth hatte mit Anna und Sarah Koll, Jule Schmitz, Lisa Wirfs, Susanne Krämer und Laura Raths als Funkengarde Rot-Weiß einen schmissigen Tanz einstudiert, ein Genuss für die Zuschauer. Ohne Zugabe konnten die Kleinen Funken die Bühne nicht verlassen. Zum festen Inventar der Sitzung gehört der Hoffelder Peter Freund.

Als „Brett Pitt“ strapazierte er die Lachmuskeln bis zum Äußersten. So mahnte er den neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Guido Nisius, an, etwas gegen die Altersarmut zu unternehmen. „Damit die Rentner der Verbandsgemeinde nicht immer zum Bliesheimer Kreuz in den Stau fahren müssen, um vom DRK mit heißem Tee, versorgt zu werden“. Danach eroberten die Barweiler Majoretts die Bühne. Tina Fleischer, Anna Korden, Elisa Wirfs, Theresa Metzen, Elena Kuhl, Anna Koll und Jade Engenhorst zeigten mit Leuchtstäben schwungvoll, was sie sich in Eigenregie antrainiert hatten. Ohne Zugabe konnten die Majoretts die Bühne nicht verlassen.

Nun war die Bühne frei für den Tanz der Wildsisters aus Baar, die von Anna Jütte trainiert, als bunte Paradiesvögel zackige Tänze boten. Anschließend kam „Juppe Harald“ Harald Wirfs und sein Pinguin Fridolin (Rene Wirfs), sie brachten den Saal zum kochen.

Wie er den Barweiler Pastor imitierte, der mit seinem Hund spazieren ging, war einfach köstlich.

Auch Juppe Harald und Fridolin gaben dem neuen Chef der Verbandsgemeinde noch drei Aufgaben mit auf den Weg, die sie gern verwirklicht sehen wollen. Einmal der Weiterbau der A 1, vierspurig mitten durch Dorsel, zum Zweiten 200 Windkrafträder zwischen Trierscheid und Sennscheid, und zum Dritten Strom für Dorsel, der Saal tobte. Der Leihgabe aus Wanderath dem Männerbalett „Freunde der Nassrasur mit den feuchten Möwen“, blieb es vorbehalten, die Pause einzuläuten.

Nach der Pause folgte der Höhepunkt der Sitzung , der Einzug des Dreigestirns. Mit einem Klatschmarsch im Beisein der Prinzengarde wurden Prinz Rudi (Löhr), Bauer Juliane (Kettel) und Jungfrau Pia (Reuland) zur Bühne begleitet.

Prinz Rudi überließ das Wort meist Jungfrau Pia und Bäuerin Juliane, indem er augenzwinkernd bekannt gab: „Ich als Mann bei den beiden Frauen habe sowie so nichts zu sagen“. Trotzdem gelobten die Drei das närrische Volk wohlbehalten durch die närrische Zeit zu führen.

Ein Dreimool schallendes „Barweiler Alaaf“ erschallte und eine närrische Rakete wurde gezündet. Zu Ehren der drei Tollitäten legte Ida Jünger einen zackigen Solotanz auf die Bühne. Mit allerlei Klatsch und Tratsch aus dem Ort reizte Gerd Conrady die Lachmuskeln.

Eine Augenweide war die Showtanzgruppe "Delicious“. Was diese acht Damen unter Leitung von Sandra Feyen zeigten, war schon bemerkenswert.

Eine weitere Leihgabe kam aus Adenau, Klaudia Thiesen, die als Engelchen im Wallfahrtsort genau richtig war. Bevor „De Wömbe Tröötemen“ zum Finale aufspielten, legten die „Caipirinahs“ und „De Kleevbotze“ wunderbar anzuschauende Tänze aufs Parkett. Dreimal „Barweiler Alaaf“ und Raketen waren fällig. Anschließend rief der Sitzungspräsident zum großen Finale auf, bei dem sämtliche Aktive und vor allem das Dreigestirn noch einmal kräftig bejubelt wurden.

Juppe Harald und sein Pinguin Fridolin brachten den Saal zum toben.
Ein Dreigestirn regiert die Narren

Einen bunten Tanz von den Wildsisters aus Baar.

Juppe Harald und sein Pinguin Fridolin brachten den Saal zum toben.

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