Politik | 11.11.2015

Konzert für das Flüchtlingsnetzwerk in der Pfarrkirche

Ein Erlebnis der besonderen Art

Flüchtlingskoordinatorin Claudia Baur konnte die bisher höchste Spende entgegennehmen

Bei der Spendenübergabe im Rathaus (v.l.): Heinz Hoffmann (Chorios), Thomas Sebastian (YouGo), Flüchtlingskoordinatorin Claudia Baur und Bürgermeister Guido Nisius. UM

Adenau. Für das Flüchtlingsnetzwerk der Verbandsgemeinde Adenau konnte die Flüchtlingskoordinatorin Claudia Baur die bisher höchste Spende von 2.250 Euro entgegennehmen. Die Spende kam zusammen als Neuland am Samstag, 17.Oktober den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Adenau gestaltet hatte und im Anschluss die Band YouGo zusammen mit dem Chor Chorios noch zum gemeinsamen Konzert eingeladen hatten. Hier wurde gleichzeitig der 100ste Auftritt der Band YouGo gefeiert. Während die Band YouGo mit ihrem Dirigenten und Mitbegründer Thomas Sebastian das Konzert instrumental begleitete, steuerten die Damen und Herrn vom Chor Chorios mit ihren Stimmen, unter dem Dirigat von Guido Nisius den wundervollen Gesang bei. Für die Kirchenbesucher war es ein Erlebnis der besonderen Art, sodass beim verlassen der Kirche, auch gerne etwas tiefer in die Taschen gegriffen wurde, um für das Flüchtlingsnetzwerk der Verbandsgemeinde zu spenden. Für Thomas Sebastian war es ein ehrgeiziges Ziel die gesetzte Marke aus dem Vorjahr mit 2.000 Euro zu knacken, was dann auch wirklich gelang und mit 2.250 Euro sogar beachtlich überboten wurde. Zurzeit befinden sich 120 Flüchtlinge in der Stadt Adenau und den Gemeinden innerhalb der Verbandsgemeinde, wobei es aber auch täglich mehr werden können, so Bürgermeister Guido Nisius bei der Spendenübergabe an die Flüchtlingskoordinatorin Claudia Baur, die stellvertretend für Chorios vom Vorsitzenden Heinz Hoffmann und für YouGo vom Dirigenten Thomas Sebastian den Scheck erhielt.

Die Flüchtlingskoordinatorin wird sich Gedanken machen, wie die Spende Verwendung findet, um möglichst allen Flüchtlingen etwas zukommen zu lassen und da gibt es in nächster Zeit bestimmt genug Möglichkeiten.

Im Flüchtlingsnetzwerk arbeiten viele mit und da gibt es auch die Paten, die sich um jede Familie oder Einzelpersonen kümmern. Für Claudia Baur ist es die Aufgabe, all die Dinge vom Paten bis hin zu Sachspenden zu organisieren.

Bei der Spendenübergabe im Rathaus (v.l.): Heinz Hoffmann (Chorios), Thomas Sebastian (YouGo), Flüchtlingskoordinatorin Claudia Baur und Bürgermeister Guido Nisius. Foto: UM

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