Allgemeine Berichte | 15.11.2014

Neuauflage des Martinsmarkts in Adenau begeisterte die Gäste

Ein Fest mit Feuerschluckern und Spielleuten

Von den Frauen vom Arbeitskreis evangelischer und katholischer Frauen war wieder die selbst gefertigte Handarbeitsware im Angebot. UM

Adenau. Gleich zwei Neuerungen gab es beim diesjährigen Martinsmarkt in der Johanniterstadt Adenau und die Gäste waren begeistert. Erstmalig hatte der Gewerbeverein Adenau an zwei Tagen, Samstag und Sonntag, zum Martinsmarkt eingeladen. Das Marktreiben wurde mit mittelalterlichem Flair in ein neues Gewand gesteckt, was die Gäste an beiden Tagen mit ihrem zahlreichen Erscheinen belohnten. Bereits am Samstagnachmittag wurde der Martinsmarkt am historischen Markt eröffnet und wenig später gehörte die für zwei Tage gesperrte Innenstadt St. Martin und den Kindern. Denn auch dieser Brauch gehört in Adenau fest zum Martinsmarktwochenende. Begleitet vom Tambourcorps Adenau setzte sich der Martinszug an der DRK Rettungswache in Bewegung. Gleich hinter St. Martin mit seinem Pferd schritt Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann mit dem Wehrführer Dieter Merten und dahinter hatten sich die Grundschüler mit ihren leuchtenden Fackeln eingereiht. Nach dem Blasorchester Stadt Adenau waren es die Eltern, die mit ihren Jüngsten laut singend den Martinszug begleiteten. Zurück am Marktplatz verteilten St. Martin und seine Helfer die Wecken an die Kinder. Danach nahmen die Gaukler, Feuerschluckerin Luna und die Gruppe „Heidenlaerm“ das Programm in die Hand und verzauberten die Martinsmarktbesucher mit Musik aus Sackpfeifen sowie faszinierendem Feuerzauber.

Gaukler und Feuerschlucker

Ihr mittelalterliches Lager hatten die Spielleute, Gaukler, Feuerschlucker und Ritter direkt am Markt und an der Kirche aufgebaut. Dort konnte jeder hautnah die Zeitreise ins Mittelalter erleben. Köstliche Speisen reichten Ritter Michel und seine Mannen: von der Knappenwurst bis hin zum Ritterfleisch. Grünes und rotes Bier oder auch Met gab es gleich nebenan in der Taverne mit dem vielversprechenden Namen „Suff und Sünde“. Wer in die Welt der Klangschalen abtauchen wollte konnte das ebenfalls am Stand neben der Kirche tun. Dort konnte auch der Bogenschütze seine Treffsicherheit ausprobieren.

Verkaufsoffener Sonntag

Ab Sonntagmittag hatten dann auch wieder die Geschäfte ihre Türen geöffnet und lockten mit Prozenten und Angeboten zum Tag der offenen Tür beim Martinsmarkt in Adenau. Auch im Gewerbegebiet „Am alten Wehr“ hatte der Fachhandel die Martinsmarktbesucher eingeladen. Mit dem Martinsmarkt ging das Heimat- Zunft- und Johannitermuseum in die Winterpause und da nutzte noch so mancher den letzten Blick. Von den Frauen vom Arbeitskreis evangelischer und katholischer Frauen war wieder die selbst gefertigte Handarbeitsware und die warme Suppe im Angebot und bei den kfd Frauen Adenau gab es wieder den köstlichen Kaffee und heiße Waffeln im Komtureicafé. Süße Herzen verteilte Raffael Sobilli am Stand vom Seniorenzentrum Villa am Buttermarkt Projekt 3 „liebe leben“ und immer wieder lockten die Händler mit ihren Marktständen auf der Flaniermeile der Hauptstraße in der Innenstadt. Wer den kostenlosen Pendelbus nutzte, der konnte sich auch im Gewerbegebiet im Broel umschauen, denn auch da hatten die Geschäfte geöffnet.

UM

Die Gruppe „Heidenlaerm“ verzauberte die Martinsmarktbesucher mit Musik aus Sackpfeifen.

Die Gruppe „Heidenlaerm“ verzauberte die Martinsmarktbesucher mit Musik aus Sackpfeifen.

Von den Frauen vom Arbeitskreis evangelischer und katholischer Frauen war wieder die selbst gefertigte Handarbeitsware im Angebot. Fotos: UM

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