Allgemeine Berichte | 24.06.2014

Feuerwehr der Verbandsgemeinde Adenau

Einsatz am Ring beim 24-Stunden-Rennen

Das 24-Stunden-Rennen ist auch aus feuerwehrtechnischer Sicht mit großem Aufwand verbunden. privat

Adenau. Eine der größten Veranstaltungen am Nürburgring ist das 24-Stunden-Rennen, welches auch aus feuerwehrtechnischer Sicht mit einem sehr großen Aufwand verbunden ist. Insgesamt waren zu Spitzenzeiten 56 Feuerwehrkameraden am Ring im Dienst. An der Rennstrecke selbst – Grand-Prix-Kurs und Nordschleife - waren 34 Kameraden auf fünf Tanklöschfahrzeugen (TLF) in Bereitschaft. Eingreifen mussten sie in diesem Jahr zum Glück nicht. Zur Unterstützung wurden auch Fahrzeuge aus dem Kreisgebiet eingesetzt: Bad Neuenahr, Burgbrohl, Sinzig und Vettelhoven stellten jeweils ein TLF. In der Boxengasse waren acht Kameraden eingesetzt, die bei dem erhöhten Gefahrenpotenzial direkt bei Brandentstehung hätten eingreifen können. Auch ein hohes Gefahrenpotenzial bietet das Fahrerlager, weshalb dort zwei Kleinlöschfahrzeuge (KLF) mit entsprechend Personal stationiert waren. Im sogenannten „Außenring“ waren wie jedes Jahr zwei Brandwachen eingerichtet. Eine wird immer direkt an der B258 neben der Polizei mit einem TLF auf Unimog und einem Löschgruppenfahrzeug (LF) besetzt. Hier sind acht Personen im Dienst. Da das 24-Stunden-Rennen die Besucher um die gesamte Nordschleife zum Campen einlädt, sind auch in Adenau im Feuerwehrgerätehaus sechs Kameraden im Dienst. Hier stehen verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung, die je nach Bedarf besetzt werden. Aus demselben Grund ist beim 24-Stunden-Rennen auch ein Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz am Gerätehaus Adenau stationiert. Am Veranstaltungswochenende kam es zu 21 Einsätzen, davon hatten 19 direkt mit der Veranstaltung zu tun. Neben zwei Ölspuren und drei Hilfeleistungen verschiedener Art gab es hauptsächlich Brände kleineren und größeren Ausmaßes. Folgende Einheiten der Feuerwehr Verbandsgemeinde Adenau waren im Einsatz: Adenau, Antweiler, Aremberg, Barweiler, Müllenbach, Quiddelbach, Schuld, Wershofen.

Das 24-Stunden-Rennen ist auch aus feuerwehrtechnischer Sicht mit großem Aufwand verbunden. Foto: privat

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