Im Rahmen der „Woche der Verkehrssicherheit“
Fahrsicherheitstraining
Adenau. Mit einer „Woche der Verkehrssicherheit“ möchten Innen- und Infrastrukturminister Roger Lewentz sowie Staatssekretärin Heike Raab, Staatssekretär Günter Kern und Ministerialdirektor Randolf Stich vom 30. Juni bis 5. Juli in Veranstaltungen rund um die Themen Straßenverkehr, Mobilität und Fahrsicherheit auf die rheinland-pfälzische Verkehrssicherheitsarbeit aufmerksam machen.
„Die Zahl der Verkehrstoten ging in 2013 im Vergleich zum Jahr 2012 um 35 auf 174 zurück und liegt damit auf dem tiefsten Stand seit Beginn der Zählung. Wenngleich ich mich über diese Entwicklung sehr freue, bleibt festzuhalten: Jeder Tote ist einer zu viel“, so Lewentz im Vorfeld der Veranstaltungsreihe, die in verschieden Regionen des Landes stattfinden wird.
„Wir wollen mit der Verkehrssicherheitswoche die Menschen für mehr Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr sensibilisieren“, so der Minister weiter. Dieses Jahr stehe die Verkehrssicherheitswoche unter dem Motto „Junge Fahrer und erfahrene Verkehrsteilnehmer - Sichere Mobilität in jedem Alter“.
Am Dienstag, 1. Juli findet ein Fahrsicherheitstraining „Mehr Sicherheit durch mehr Übung“ statt. Es werden Verkehrsteilnehmer unter dem Motto – „Junge Fahrer und erfahrene Verkehrsteilnehmer - Sichere Mobilität in jedem Alter“ in Form eines „Wettbewerbes“ an Sicherheitstrainings und bestimmten Übungen, wie Einparken, Rauschbrillenparcours, usw. im „auto motor und sport Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring“ teilnehmen. Thematisiert werden dabei jeweils die „Schwächen“ der beiden Zielgruppen. Fehlt bei den jungen Verkehrsteilnehmern naturgemäß die Erfahrung, ist dieser Vorteil bei den älteren Verkehrsteilnehmern oftmals durch nachlassendes Sehen und Hören und eingeschränkter Beweglichkeit schwer auszugleichen.
„Jung und Alt“ - Die zwei Zielgruppen der jungen Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie die erfahrenen Kraftfahrer- und Kraftfahrerinnen in der Bevölkerungsgruppe 60plus sollen daher nebeneinander das Fahrsicherheitstraining als eine Facette der Verkehrssicherheitsarbeit zeigen, um diese Schwächen verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und um damit beizutragen, die Straßen in Rheinland-Pfalz noch sicherer zu machen.
