Allgemeine Berichte | 12.10.2013

Gefahrstoffzüge aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz üben gemeinsam

Für den Ernstfall gerüstet

Dekontamination eines Chemikalienschutzanzugträgers nach einem Gefahrstoffeinsatz.privat

KREIS MYK. Bei einem großangelegten Übungstag auf dem Gelände der Andernacher ThyssenKrupp Rasselstein GmbH stellten die Gefahrstoffzüge der Feuerwehren aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz ihre Fähigkeiten unter Beweis. Insgesamt waren rund 65 Feuerwehrleute aus neun Landkreises und Städten beteiligt.

Die Gefahrstoffzüge sind eine Art „Spezialeinheit“ der Feuerwehr. Sie kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn technische Hilfeleistung nach einem Gefahrgutunfall gefragt ist. Sie bekämpfen Stoffe, von denen aufgrund ihrer Eigenschaften Risiken für Menschen oder Natur ausgehen können. „Im Ernstfall, muss jeder Handgriff sitzen, man kann deshalb nicht oft genug üben. Der Praxistag bietet uns eine hervorragende Gelegenheit, um neue Einsatzarten darzustellen“, so Thorsten Machwirth, der Leiter des Mayen-Koblenzer Gefahrenstoffszuges. An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmer selbst Hand anlegen. Ob der Betrieb von De-kontaminationsanlagen oder das Abdichten von Gefahrgutbehältern, alle relevanten Einsatzformen wurden praxisnah dargestellt. Rainer Nell, der bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für den Brand- und Katastrophen-schutz zuständig ist, sieht den Übungstag als Erfolg und als gute Gelegenheit die Zusammenarbeit zu fördern: „Bei großen Schadensereignissen kann es sein, dass man Gefahrstoffzüge aus Nachbarkreisen zur Unterstüt-zung anfordern muss. Wir alle müssen uns aufeinander verlassen können. Ich finde es deshalb wichtig, dass man sich bereits kennt.“

Weitere Informationen bei Rainer Nell, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel.: 0261/ 108330 oder per Email: rainer.nell-@kvmyk.de

Pressemitteilung Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Dekontamination eines Chemikalienschutzanzugträgers nach einem Gefahrstoffeinsatz.Foto: privat

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