Lokalsport | 01.10.2014

Diesen Monat in BLICK aktuell: Fußball

Fußball ist sein Leben

Jakob Weiler engagiert sich seit über 30 Jahren im Fußballtraining

Jakob Weiler.SES

Adenau. „Fußball ist unser Leben“ sang die Deutsche Nationalmannschaft 1974, doch wenn man über Jakob Weiler schreibt, müsste das Lied von Jack White umgedichtet werden in „Fußball ist mein Leben“. Weiler, seit über 30 Jahren Trainer und aktiver Spieler im Jugend- und Seniorenbereich, ist im Rheinländischen Fußballgeschehen bekannt wie der sprichwörtliche „Bunte Hund“. Wenn man seinen Werdegang verfolgt, ist das auch verständlich. 1966 beim TuWi Adenau in der Jugendmannschaft angefangen, wechselte er 1971 zum TuS Mayen, wo er in der B- und A - Jugend Verbandsliga Rheinland spielte. Er gehörte nicht nur zur Auswahlmannschaft in B- und A - Jugend des Fußballverbandes Rheinland, sondern durfte auf Einladung des DFB 1974 an einem Lehrgang der U 18 Nationalmannschaft teilnehmen. Von 1974 bis 1977 spielte Jakob Weiler mit der ersten Mannschaft des TuS Mayen in der vierthöchsten Deutschen Fußballklasse, der Verbandsliga Rheinland, mit der er nicht nur Rheinland Pokal Sieger wurde, sondern auch 1975 in Schwäbisch Hall gegen Schwäbisch Hall und ein Jahr später in Berlin gegen Hertha Zehlendorf an der ersten DFB Hauptpokal Runde teilnahm. 1978 bis 1979 war er in der Mannschaft von TuS Mayen II aktiv, mit der er von der A-Klasse in die Bezirksliga aufstieg. Dann folgte von 1979 bis 1991 die schöne Zeit beim SV Leimbach, als er als Spieler den Aufstieg aus der Kreisliga B 1979/80 bis zur Landesliga 1983/84 miterlebte. Hier schwärmt Jakob Weiler immer noch vom Spiel 1983 gegen den Bundesligisten SV Darmstadt 98 im Adenauer Stadion, gegen die der Landesligist SV Leimbach knapp mit 2:1 unterlag und das noch durch ein Eigentor eines Leimbachers. „An dem Ergebnis konnte auch der eingewechselte Bruno Labbadia nichts mehr ändern“, freut sich Jakob Weiler heute noch über den deutschlandweit viel beachteten Erfolg. Von 2002 bis 2014 spielt „Jacko“, wie er genannt wird, besonders in diesem Jahr gelegentlich bei den alten Herren des SV Leimbach. Auch seine Trainerstationen und -erfolge können sich sehen lassen. In den 70ern bis in die 90er Jahre trainierte er diverse Jugendmannschaften beim TuWi Adenau und SV Leimbach. Von 1990 bis 2002 Trainer der 1. Mannschaft des SV Leimbach, die er für drei Monate 1987 als Interimstrainer schon mit betreut hatte.

Sein „alter“ Verein TuS Mayen verpflichtete ihn 2002 für zwei Jahre als Trainer der C-Jugend, mit der er Rheinlandmeister und Rheinland - Pokalsieger wurde. Für weitere zwei Jahre trainierte er die B-Jugend (Meister in der Rheinlandliga), und in der Saison 2005/06 die A-Jugend des TuS, mit der Jacko nicht nur Rheinland Pokalsieger wurde, sondern auch bis zur zweiten Runde im DFB Hauptpokal weiterkam, die gegen den SC Magdeburg verloren wurde. Als Trainer der SG Hocheifel I von 2007 bis 2011 führte er die Mannschaft 2007/08 zur Meisterschaft in der Kreisliga A und Aufstieg in die Bezirksliga, in der sie bis zum Abstieg 2011 spielten. Ein Jahr von 2012/13 war Jakob Weiler Trainer in der Kreisliga B beim SV Büchel, und in der diesjährigen Saison wechselte er zum A-Kreisligisten SG Baar/Herresbach. „Wenn meine Gesundheit es zulässt, werde ich auch weiter für den Fußball tätig sein, denn er interessiert mich immer noch“, meinte der Endfünfziger

Jakob Weiler.Foto: SES

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