Bischof Dr. Stephan Ackermann firmte 61 Jugendliche in Adenau
„Geschenk und Herausforderung“
Adenau. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat am 1. Februar in der Kirche St. Johannes der Täufer in Adenau 61 Mädchen und Jungen aus der Pfarreiengemeinschaft das Sakrament der Firmung gespendet. Mit den Firmungen in Schuld und Adenau hat Ackermann die diesjährige Firmreise im Dekanat Ahr-Eifel eröffnet. Von Ende Februar bis Ende März wird Weihbischof Jörg Michael Peters die weiteren Firmgottesdienste leiten.
Mit dem Appell „Haltet den Kontakt zur Kirche, denn wir brauchen einander“ beendete Bischof Ackermann seine Predigt. Er hatte sie mit dem Wunsch eröffnet, dass Gottes Heiliger Geist die Firmlinge erfüllen möge. Gott gebe den Jugendlichen in den Zeichen der Firmung Brief und Siegel zu dem, was mit der Taufe begonnen worden sei. Immer mehr müssten sie nun selbst entscheiden, was dem Leben helfe und was ihm entgegenstehe. Ackermann versprach: „Auch wenn wir uns von Gott entfernen, er tut es nicht.“ Und er bezeichnete die Firmung als ein Geschenk und eine Herausforderung gleichermaßen. Umrahmt vom Gesang des Kirchenchors unter der Leitung von Werner Steines und dem Ensemble „YouGo“ unter der Leitung von Martin Korden spendete Bischof Dr. Stephan Ackermann den 61 Mädchen und Jungen im Beisein ihrer Firmpaten das Sakrament durch Handauflegung, Chrisamsalbung und Friedensgruß. Gemeinsam mit dem Bischof zelebrierten die Pfarrer Dr. Rainer Justen (Adenau) und Heinrich Ant (Barweiler) den Firmgottesdienst. Aus den Reihen der Firmlinge begrüßten Martin Krämer und Michelle Melka den Bischof.
Dem Gottesdienst war eine Begegnung des Bischofs mit den Jugendlichen in der „Komturei“ vorangegangen. Dabei gaben die Firmlinge Bischof Ackermann einen Einblick in die von Pastoralreferent Tobias Theobald und Gemeindeassistent Matthias Beer konzipierte Vorbereitung. 13 Katecheten hatten seit Oktober 2014 die Firmbewerber in neun Gruppen unterrichtet, thematische Gottesdienste mit ihnen gefeiert und sie bei ihren kirchlichen oder sozial-karitativen Projekten unterstützt. So etwa die Lebensmittel-Sammlung in Supermärkten zugunsten der Adenauer Tafel, von der Martin Krämer erzählte. Der 15-Jährige fasste zusammen: „Wir waren sehr erfolgreich bei der Sammlung.“ Nach der Taufe und der Erstkommunion markiere die Firmung nun einen weiteren Lebensabschnitt, begründete er seine Motivation für den Empfang des Sakraments. Lena Silvanus, 15, nannte als persönlichen Grund für die Firmung, dass sie ihren Glauben behalten wolle, und stellte das Projekt ihrer Gruppe vor: „Wir haben die Deutsche Knochenmarkspenderdatei an das Erich-Klausener-Gymnasium eingeladen und selbst die gesamte Oberstufe informiert.“ Schließlich hätten sich mehr als 100 Schüler und einige Lehrer typisieren lassen. Weitere Projekte hatten die Jugendlichen zu den Benediktinern nach Maria Laach und zu der Ordensgemeinschaft „der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“ in Remagen geführt. Die Firmlinge halfen beim Weihnachtskrippenbau, besuchten ein Sozialkaufhaus und backten Plätzchen zugunsten eines Projekts in Eritrea/Afrika.
„Wir freuen uns auf Euch und Eure Ideen und Eure Begeisterung“, wandte sich der Pfarreienratsvorsitzende Dr. Rainer Schlömp bei seiner Gratulation an die Neugefirmten und bat sie, zu einem aktiven Teil der Pfarreiengemeinschaft zu werden.
Pressemitteilung der
Bischöflichen Pressestelle Trier
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