Forstamt Adenau
Grenzsuche im Wald
Hochwertige Navigationsgeräte helfen Ahreifeler Förstern
Adenau. Die Feststellung der Waldbesitzgrenzen ist für forstwirtschaftliches Handeln Grundvoraussetzung und stellt die Forstleute vor Ort, speziell im Kleinprivatwald, immer wieder vor große Probleme. „Die Grenzen sind zum Teil nicht mehr erkennbar, Grenzsteine wurden überdeckt oder sind verloren gegangen und das Wissen der privaten Waldbesitzer über ihre Grenzverläufe nimmt mit jeder Generation weiter ab“, berichtet Förster Jens Marx vom Forstamt Adenau. Aus diesem Grund haben sich die Forstämter Adenau und Ahrweiler gemeinsam mit dem Waldbauverein Ahrweiler nach geeigneten Hilfsmitteln umgesehen. Mit zwei hochwertigen Navigationsgeräten der Fa. TOPCON konnte die Zentralstelle der Forstverwaltung, Abt. Forsteinrichtung in Koblenz aushelfen. Diese Geräte greifen sowohl auf das amerikanische Navigationssatellitensystem GPS als auch das russische System Glonass zurück. Hierdurch stehen 39 Satelliten für die Positionsbestimmung zur Verfügung und erreichen eine sehr hohe Genauigkeit. Ergänzt um die benötigten Flurstückkarten ermöglicht die Satellitenortung so, die aktuelle Position im Gelände festzustellen. Bei guten äußeren Bedingungen wird eine Genauigkeit von unter einem Meter erreicht. Die Bedienung des Gerätes erfordert einige Übung. Daher hat der Waldbauverein Ahrweiler die potenziellen Nutzer, hier vor allem die Privatwaldbetreuer der beiden Forstämter, zu einer Schulung ins Haus des Waldes in Adenau eingeladen - sieht er doch im Einsatz der neuen Technik einen Nutzen für seine Mitglieder. Vornehmlich sollen die Geräte dort eingesetzt werden, wo forstliche Maßnahmen anstehen und große Unsicherheit bezüglich der Grenzverläufe besteht. Jeweils ein Gerät wird im Forstamt Adenau bzw. Ahrweiler zum Einsatz kommen.
Pressemitteilung
des Forstamts Adenau
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