Allgemeine Berichte | 11.06.2014

Rettungskräfte aus ganz Deutschland erhielten Einblicke in die DRK-Einsatzleitung

„Hinter den Kulissen von Rock am Ring“

Eine Lehrgangsgruppe der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) informierte sich beim 29. Rock am Ring über die Arbeit der Einsatzleitungen von Polizei und DRK. Thorsten Trütgen

Kreis Ahrweiler. Beim 29. Rock am Ring nutzen 28 Lehrgangsteilnehmer der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) die Möglichkeit, sich vor Ort über die Arbeit der Einsatzleitung vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Polizei zu informieren. Sichtlich beeindruckt traten die Teilnehmer nach ihrem dreistündigen Besuch die Rückreise an. In der in Ahrweiler befindlichen AKNZ können sich Mitarbeiter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, wie zum Beispiel von der Polizei, den Feuerwehren und Rettungsdiensten, in vielfältigen Lehrgängen weiterbilden. Die Teilnehmer des Fachlehrgangs „Bewältigung besonderer Einsatzlagen - Terror“ erhielten die Möglichkeit, sich während Rock am Ring vor Ort über die Sicherheitsvorbereitungen zu informieren. Während einer dreistündigen Führung erhielten die Gäste tiefe Einblicke in die Arbeit der Einsatzleitungen von Polizei und DRK. Durch die Lehrgangsleitung wurde der DRK-Einsatzleitung mitgeteilt, dass alle Besucher von der Arbeitsweise des DRK sehr beeindruckt waren. „Ein solches Lob von Rettungskräften aus ganz Deutschland freut uns natürlich sehr und ist eine enorme Motivation für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte“, sagt DRK-Pressesprecher Thorsten Trütgen. Dank des ruhigen Einsatzverlaufes war diese Besichtigung am ersten Festivaltag möglich. Aus Sicht der DRK-Rettungskräfte ist die Lage am Nürburgring entspannt. Rechtzeitig zum Festivalbeginn hatte Petrus die Himmelsschleusen geschlossen und beschenkte die Ringrocker mit viel Sonnenschein. Infusionslösungen für mögliche Hitzeerschöpfungen und verschiedenste Salben zur Versorgung von Sonnenbränden waren in ausreichender Menge vorhanden. Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor sollte auf unbedeckte Hautpartien aufgetragen werden. Eine Kopfbedeckung schützt vor einem Sonnenstich und der Temperatur entsprechend sollte Kleidung gewählt werden. Ganz wichtig ist nach Aussage des DRK auch die Flüssigkeitszufuhr. Alkohol regt die Nierentätigkeit an und steigert dadurch die Wasserausscheidung des Körpers. Um dem Flüssigkeitsverlust vorzubeugen, sollten die Festivalbesucher auch ausreichend Mineralwasser oder andere alkoholfreie Getränke zu sich nehmen. Fußblasen, Schürfwunden, Prellungen und viele weitere Blessuren wurden versorgt, Zecken entfernt und die ersten Sonnenbrände behandelt. Insgesamt 368 Personen wurden durch den DRK-Rettungsdienst zur weiteren, meist chirurgischen, Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Bisher waren insgesamt rund 600 Kräfte vom DRK in den Sanitätsstationen, der Helferverpflegung der Einsatzleitung und den 26 Rettungsfahrzeugen im Einsatz.

Eine Lehrgangsgruppe der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) informierte sich beim 29. Rock am Ring über die Arbeit der Einsatzleitungen von Polizei und DRK. Foto: Thorsten Trütgen

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